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Bruckmühler Heinzelmännchen am Werk: Eisstockschützen bringen Anlage auf Vordermann

In schwindelerregender Höhe der Chef Franz Wasl. Foto Neuwirth
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In schwindelerregender Höhe der Chef Franz Wasl. Foto Neuwirth
  • VonTorsten Neuwirth
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Damit alles wieder glänzt: Anlage der Eisstockschützen des Sportvereins Bruckmühl auf Vordermann gebracht.

Bruckmühl – Wer kennt sie nicht, die G’schicht der „Kölner Heinzelmännchen“ von August Kopisch. Erstmals erwähnt wurden die fleißigen Helferlein im 18. Jahrhundert. Der Sage nach halfen sie den Kölner Handwerkern nachts bei der Arbeit. Gut 150 Jahre später trug sich eine ähnliche Geschichte von fleißigen Geistern 629 Kilometer südlich der Rhein-Metropole zu.

Fenster geputzt und Utensilien gereinigt

Hier sorgten die „Bruckmühler Werkler“ für Aufsehen. Doch gab es in der Mangfalltal-Gemeinde kleine Unterschiede zu den „originalen“ Geschehnissen. So mussten die „Bruckmühler Werkler“ nicht mitten in der Nacht ran, sondern konnten ihr Werk im Sonnenschein verrichten und den Eisstockschützen des Sportvereins Bruckmühl helfen. So wirbelte das „Mixed-Unruhe-Ruhestand-Duo“ Margit und Manfred Rohner was das Zeug hielt. Nach knapp vier Stunden spiegelten die Fensterscheiben des Stockschützen-Haisl`s. Auch waren 32 Stöcke, 96 Platten für den Sommer- und Winterbelag und 46 Krickerl blitz-blank geputzt.

Das „Asphalt-Facelifting“ übernahmen Harry Elschker und Hans Binder.

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Doch damit nicht genug: Auf dem gesamten Areal rund um die Stockbahnen gab es kein einziges Laubblatt mehr. 27 Stunden später wiederholte sich die „heimliche“ Szenerie. Dieses Mal traten Harry Elschker und Hans Binder als reines „Männer-Duo“ in Aktion. Die 257 Quadratmeter große Asphaltfläche der beiden Stockbahnen samt Holzbalken-Bahnumrandungen wurden einer Komplett-Reinigung unterzogen.

Die Stöcke, Platten und Krickerl brachten Margit und Manfred Rohner (von rechts) auf Hochglanz.

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Weitere 29 Stunden später trat dann der Chef der „Bruckmühler Werkler“ auf den Plan. Franz Wasl bugsierte sich in atemberaubende Höhen und befreite die Dachrinnen des „Haisl`s“ von unliebsamen Herbst- und Winter-Unrat. Die Arbeit seiner fleißigen Heinzelmännchen lobte er mit den Worten: „Ja, da legst di nida. Sauba, sog i, Respekt.“

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