Bruckmühl: Ein persönlicher Weihnachtsgruß

„Wir haben euch nicht vergessen“: Mit dem Rot-Kreuz-Gruß-Motiv senden die SAK-Betreuer Menschen mit Beeinträchtigungen einen Weihnachtsgruß.
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„Wir haben euch nicht vergessen“: Mit dem Rot-Kreuz-Gruß-Motiv senden die SAK-Betreuer Menschen mit Beeinträchtigungen einen Weihnachtsgruß.

„Neun Monate ohne persönlichen Kontakt, ohne Gespräche, ohne ein Miteinander, ohne eine Umarmung sind besonders für Menschen mit körperlicher und geistiger Beeinträchtigung ein großes Problem“, weiß Gabi Sander, Leiterin des Sozialen Arbeitskreises (SAK) des Bruckmühler BRK.

Bruckmühl – Aus diesem Grund hat das 20-köpfige SAK-Betreuer-Team in der zurückliegenden Zeit verschiedene Aktionen ins Leben gerufen. Dazu zählte die „Luftbrückenaktion“, bei der selbst genähte Mund-Nasen-Schutz-Masken per Post auf den Weg gebracht wurden (wir berichteten) oder auch eine Bild-Postkarte sowie die jüngste „Advents-Packerl on the Road Aktion“. „Uns ist es einfach sehr wichtig, dass unsere Mitglieder nicht den Eindruck bekommen, sie wären vergessen“, erklärt Sander das Engagement.

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Unter diesem Aspekt stand nun auch die aktuelle Weihnachts-Grußkarten-Aktion. So erhielten vor kurzem alle SAK-Mitglieder eine vierseitige, mit Portraitfotos bebilderte und farbig gestaltete Weihnachtsgrußkarte. Dabei hat sich die SAK-Betreuermannschaft unter anderem auch in einer Rot-Kreuz-Formation mit den roten Vereins-T-Shirts und Nikolausmützen ablichten lassen. „Das rote Kreuz steht für Hilfe, Gemeinschaft und Miteinander. Diese Attribute wollten wir mit der Aufnahme symbolisieren und so einen positiven Impuls für die Weihnachtszeit setzen, die anders verlaufen wird, als wir es bisher gewohnt sind“, verdeutlicht BRKlerin Sander den Hintergrund.

Darüber hinaus wird aber auch der Kontakt ins neue Jahr hinein mit E-Mails oder WhatsApp-Nachrichten zu den Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen aufrecht gehalten.

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