Bruckmühl: Damit der NEX rollt: 5000 Euro aus Bruckmühl

Corona-bedingt fährt der Nachtexpress derzeit nicht. Trotzdem stimmt die Marktgemeinde Bruckmühl einer weiteren Bezuschussung von 5000 Euro zu.
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Corona-bedingt fährt der Nachtexpress derzeit nicht. Trotzdem stimmt die Marktgemeinde Bruckmühl einer weiteren Bezuschussung von 5000 Euro zu.

Auch wenn er coronabedingt gegenwärtig nicht fährt, die Marktgemeinde Bruckmühl steht zum Nachtexpress im Mangfalltal und wird ihn auch in Zukunft bezuschussen.

Von Kathrin Gerlach

Bruckmühl – Der Marktgemeinderat befürwortete das in seiner jüngsten Sitzung einstimmig.

Die Linie vier des Nachtexpresses verbindet Feldkirchen-Westerham, Bruckmühl, Bad Aibling und Rosenheim. Sie ermöglicht es nicht nur, ab 23.42 Uhr von Mittenkirchen über Bruckmühl, Heufeldmühle, Götting und Heufeld in die Städte zu kommen. Sie bringt die Nachtschwärmer ab 1 und 3 Uhr auch sicher zurück. Allerdings nur in den traditionellen Party-Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag. Im Nachtbus werden auch Rückfahrttickets des Meridian anerkannt. Seit der Corona-Pandemie ruht der Nachtexpress. Clubs und Diskotheken sind weiter geschlossen, die Öffnungszeiten der Restaurants beschränkt. Und so fehlt auch dem Nachtexpress die Kundschaft.

Trotzdem muss die Rosenheimer Verkehrsgesellschaft (RoVG) die Zukunft planen. Ende des Jahres laufen die befristeten Verträge mit den Partnerunternehmen aus – die Linie vier wird derzeit von der Bruckmühler Berr Reisen GmbH bedient. Daher fragt die RoVG nun in den Kommunen nach, ob sie auch in Zukunft bereit wären, die Nachtlinie mitzufinanzieren. Der Markt Bruckmühl ist es: Er bezuschusst den Nachtexpress zwischen Rosenheim und Feldkirchen-Westerham weiterhin mit 5000 Euro pro Jahr.

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