Aus dem Gemeinderat

Bruckmühl: An der „Wolldecke“ soll ein Kreisel entstehen

Ein dreiarmiger Kreisel soll die Verkehrssituation für Autos, Radler und Fußgänger im engen Kurvenbereich der Gottlob-Weiler-Straße deutlich entspannen und sicherer machen.
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Ein dreiarmiger Kreisel soll die Verkehrssituation für Autos, Radler und Fußgänger im engen Kurvenbereich der Gottlob-Weiler-Straße deutlich entspannen und sicherer machen.
  • vonThorsten Neuwirth
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Mit dem Planungskonzept für die Nachfolgenutzung der „Ehemaligen Bayerischen Wolldeckenfabrik“ – dem heutigen Gewerbepark BWB – beschäftigte sich der Bruckmühler Marktgemeinderat in seiner Oktober-Sitzung. Dabei ging es auch um eine flüssigere Verkehrsführung.

Bruckmühl – Das Plenum brachte mit einem 22:1-Entscheid die Planungen für den Bebauungsplanes Nummer 80 „Ehemalige Wolldeckenfabrik“ auf den weiteren Verfahrensweg.

Erschließung neu konzipiert

Nach den Ausführungen zum „Entwicklungsbaustein Alte Wolldeckenfabrik“ – dabei geht es um den Zentralbereich um den Lidl-Markt – lagen die weiteren Planungen zur straßenmäßigen Entwicklung auf den Beratungstischen der Kommunalpolitiker.

Damit die Areale „Alte Wolldeckenfabrik“, „Triftbach“ und „Triftbach Süd“ samt anschließendem Gewerbegebiet im Westen in Zukunft sowohl zu Fuß, mit dem Rad als auch mit dem Auto und Lkw angesteuert werden können, wird auch die straßenmäßige Erschließung durch den Investor und professionelle Verkehrsplaner neu konzipiert.

Höhere Verkehrssicherheit

Das Hauptaugenmerk liege auf der Erhöhung der Verkehrssicherheit und der Leichtigkeit des Verkehrsflusses, erläuterte Florian Eisner, Geschäftsführer des Investors Werndl & Partner. So solle die derzeitige problematische Abzweigung in das Fabrikgelände zum „Gewerbepark BWB“ im engen Kurven-Radius der Gottlob-Weiler-Straße durch einen leistungsfähigen, dreiarmigen Kreisverkehr mit Querungshilfen ersetzt werden.

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Im Zuge des Neubaus des Lidl-Marktes samt Parkhaus und Dachhäusern fällt dann auch die direkte östliche Zufahrt in unmittelbarer Nähe des Bahnübergangs zum jetzigen Lidl-Bereich – ersatzlos weg. Über den neuen Kreisel soll das Parkhaus von Süden gefahrlos angefahren werden können. Gleiches gilt folglich auch für den Ausfahrtsbereich.

Hubert Maier: „Unfallgefahr steigt“

Anna Wallner (CSU/PW) legte bei der anschließenden Diskussion großen Wert auf die Umsetzung eines Sicht-Dreiecks an der Ausfahrt vom Parkhaus zum Kreisverkehr.

Hubert Maier (CSU/PW) sah die Pläne mit nachdenklicher Miene. Dem „malerisch schönen Kreisverkehr mit drei Pfropfen“ sprach er in der Realität die Praktikabilität ab: „Da bekommen die großen Lkw Probleme, dazu noch Radler und Fußgänger, da steigt die Unfallgefahr unweigerlich“. Seit Fazit brachte er dann mit einem skeptischen Gesichtsausdruck auf den Punkt: „Respekt für die mutige Planung.“

Auf die Schlussfrage von Kirsten Klein (Grüne), wann der Kreisel denn gebaut werde, antwortete Eisner: „Das wird die erste Baumaßnahme sein, die wir bei den Gesamtplanungen umsetzen werden.“

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