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GEORDNETE STÄDTEBAULICHE ENTWICKLUNG

Bruckmühl: Änderung des B-Planes abgelehnt: Nein zu massivem Mehrfamilienhaus

An der Breitensteinstraße in Götting muss umgeplant werden. Dem Marktausschuss war ein Mehrfamilienhaus mit sechs neuen Wohnungen auf einem Grundstück zu viel.
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An der Breitensteinstraße in Götting muss umgeplant werden. Dem Marktausschuss war ein Mehrfamilienhaus mit sechs neuen Wohnungen auf einem Grundstück zu viel.

Die zu hohe Anzahl von geplanten Wohnungen auf einem Baugrundstück waren der ausschlaggebende Grund dafür, dass sich der Bruckmühler Marktausschuss in der April-Sitzung ohne Gegenstimme gegen ein Mehrfamilienhaus an der Breitensteinstraße im Ortsteil Götting aussprach.

Bruckmühl – Nach Darstellung von Thomas Brückner, Bauverwaltung, steht auf dem 1000 Quadratmeter großen Grundstück im Bebauungsplangebiet „Götting-Nord“ noch ein älteres Wohnhaus. Es entspricht den Vorgaben des gültigen Ur-Bebauungsplans vom Juni 1991. Dieser weist auf dem Areal ein Baurecht mit den Ausmaßen von 14,50 mal 9,50 Metern mit zwei Vollgeschossen (Kniestock im Dachgeschoss) aus.

Dieses Objekt soll nun durch ein Mehrfamilienhaus mit sechs Wohnungen ersetzt werden. Dafür muss aber der Bebauungsplan auf die Baugrenzen von 18 mal 13 Metern und zwei ganze Vollgeschosse ausgeweitet werden. Acht Autostellplätze sollen mit einem größeren Carport (für vier Pkw) und vier weiteren offenen Parkplätzen entlang der Breitensteinstraße sowie vier zusätzlichen an der nördlichen Grundstücksgrenze abgedeckt werden.

Mehr Informationen aus dem Mangfalltal finden Sie hier.

Laut Brückner stellt der geplante Baukörper eine „recht massive Bebauung für den Bereich Götting-Nord dar“, entspricht aber den Festsetzungen des letzten Änderungsverfahrens von Ende Juni des vergangenen Jahres. „Lediglich die Anzahl der Wohneinheiten ist größer als bei den umliegenden Gebäuden, und die beantragte Gesamt-Grundflächenzahl liegt etwas über den Vorgaben“, klärte der Mitarbeiter der Bauverwaltung auf. In dem Zusammenhang pochte er aber im Vorfeld auf eine Firstdrehung in Ost-West Richtung, um eine noch höhere Firsthöhe zu vermeiden.

Zudem informierte Brückner auch darüber, dass die südlich angrenzenden Nachbarn Bedenken hinsichtlich der beabsichtigten Bebauung geäußert hätten. Für Michael Stahuber, (CSU/PW) würde das geplante Mehrfamilienhaus „grundsätzlich auf das Grundstück passen“. Problematisch bewertete er neben der großen Anzahl von Wohnungen auch die der Parkplätze. Er würde an dieser Stelle aber eher ein Haus mit zwei bis drei Wohneinheiten sehen: „Daher bin ich gegen die beantragte Bebauung“.

Für OLB-Rat Richard Linke ist mit einem Augenzwinkern „erfreulicher Weise in Götting immer etwas los“. Etwas überrascht zeigte er sich, dass das Bauvorhaben nun doch größer als ursprünglich vermutet werden solle.

Aufgrund der Umgebungsbebauung mit mehrheitlich Ein- und Zweifamilienhäusern sowie der schon jetzt beengten Parksituation vor Ort sprach er sich aber für ein Haus mit drei oder vier Wohnungen aus.

Bürgermeister Richard Richter (CSU/PW) stellte die generelle Frage in den Raum: „Sind sechs neue Wohnungen auf dem Grundstück unter städtebaulichen Gesichtspunkten überhaupt sinnvoll?“

Am Ende lehnte der Bruckmühler Marktausschuss den Antrag zur Änderung des Bebauungsplanes „Götting-Nord“ mit einem 10:0 Votum ab.

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