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Endlich ist unbegrenzter Urlaub möglich

Brigitte Hengstberger wird nach 33 Jahren als Pfarrsekretärin verabschiedet

Brigitte Hengstberger (rechts) wird am 19. Dezember feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Nach 33 Jahren als Pfarrsekretärin und Kollegin von Diakon Josef Hilger (links) hatte sie in den vergangenen Tagen zum letzten Mal die Türklinke am Augustinerweg 5 in der Hand.
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Brigitte Hengstberger (rechts) wird am 19. Dezember feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Nach 33 Jahren als Pfarrsekretärin und Kollegin von Diakon Josef Hilger (links) hatte sie in den vergangenen Tagen zum letzten Mal die Türklinke am Augustinerweg 5 in der Hand.
  • VonWerner Stache
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Über drei Jahrzehnte war sie Pfarrsekretärin in Beyharting – nun geht sie in den wohlverdienten „Ruhestand“. Die Rede ist von Brigitte Hengstberger, die ab Montag ihre Freiheit richtig genießen will. Am Sonntag, 19. Dezember, wird sie um 10 Uhr im Rahmen des Familiengottesdienstes in der Klosterkirche St. Johann Baptist in Beyharting feierlich verabschiedet.

Tuntenhausen – Am 15. Februar 1989 begann die Jubilarin ihren Dienst in Beyharting. In einem Jahr, in dem die Grenzanlagen Ungarns zu Österreich abgebaut und das Ende des Kalten Krieges eingeleitet wurden. In einem Jahr, in dem sich die Sowjetunion aus Afghanistan zurückzog und George Bush zum 41. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde.

Damals arbeitete Hengstberger noch unter Pfarrer Josef Heitmeier, der vor allem vielen Ostermünchnern als Ortspfarrer noch bekannt sein dürfte. Ab dem Jahre 1996 folgten Pfarrer Ivan Dagelic und Diakon Franz-Josef Weppelmann nach und 2004 Pfarrer Amit Sinha Roy sowie Diakon Josef Hilger. „Ja, ich habe schon einige Wechsel miterlebt“, erinnert sich Hengstberger an die Vergangenheit. Heute arbeitet sie sowohl für die Pfarrei als auch für den Kindergartenverbund Beyharting.

Sie wird den Beyhartingern fehlen

Die rührige Pfarrsekretärin wird den Beyhartingern fehlen, denn sie kam mit den Menschen immer bestens zurecht. „Deshalb wurden es auch stolze 33 Jahre“, sagt Hengstberger. Vieles hat sich seither an ihrer Arbeitsstelle verändert. Anfangs war Beyharting noch eine Einzelpfarrei, bevor sie sich im Jahre 1995 zusammen mit Schönau und Ostermünchen zu einem ersten Pfarrverband zusammenschloss.

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Es folgten 1996 der Rückkauf des Klosters von der Gemeinde, anschließend die Kirchenrenovierung, die Erstellung des Klosterbuchs, dann die Generalsanierung des Kindergartens und aller weiteren kirchlichen Gebäude. Schließlich entstand im Jahre 2007 der neue Pfarrverband – erweitert mit Tuntenhausen und Lampferding. Viel Arbeit, die auch den Schreibtisch der beliebten Pfarrsekretärin betraf. Natürlich war ein Ereignis wie die Altarweihe mit Erzbischof Friedrich Kardinal Wetter ein absoluter Höhepunkt in den vielen Dienstjahren.

Mit dem 1. Oktober 2018 entstand dann auch der neue Kita-Verbund mit Sitz in Beyharting. „Manches ließe sich noch aufzählen“, erinnert sich Diakon Josef Hilger, aber feststeht auf alle Fälle: Es war eine ereignisreiche Zeit bis heute. „Sie wusste so unfassbar viel, sie konnte uns immer helfen“, wertschätzt Pastoralreferentin Marion Höher die Kollegin. Kurz bevor Brigitte Hengstberger nun ihre 33 Berufsjahre als Pfarrsekretärin vollgemacht hat, gab sie ihre Aufgabe an ihrer Nachfolge weiter.

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„Wir danken Frau Hengstberger für alles, was sie für unsere Pfarrei, den Kita-Verbund und den Pfarrverband über all die Jahre geleistet hat und wünschen ihr für den Ruhestand das Allerbeste, Glück und Gesundheit“, verabschiedet sich Diakon Hilger aus ganzem Herzen.

Beyhartinger danken für gute Arbeit

Diesem „Vergelt’s Gott“ schloss sich auch der Pfarrgemeinderat Beyharting, die Kirchenverwaltung Beyharting, der Kita-Verbund Beyharting und alle Seelsorger des Pfarrverbandes an.

Brigitte Hengstberger wird am morgigen vierten Adventsonntag nach fast 33 Arbeitsjahren aus ihrem Arbeitsverhältnis als Pfarrsekretärin von Beyharting ausscheiden. Sie freue sich jetzt auf eine Zeit ohne „Arbeit“, wie sie betont. Doch auf eines freut sie sich ganz besonder: „Mit meinem Ehemann Klaus in den Urlaub fahren zu können und solange zu bleiben, wie man Lust hat.“

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