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TRASSEN-INFO im Gemeinderat

Tuntenhausen zum Brenner-Nordzulauf: „Der Bahnhof muss bleiben“

Durch Ostermünchens Bahnhof müssen weiterhin Züge rollen. Das ist die Auffassung der Gemeinde.
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Durch Ostermünchens Bahnhof müssen weiterhin Züge rollen. Das ist die Auffassung der Gemeinde.
  • VonWerner Stache
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In der jüngsten Gemeinderatssitzung informierte Bürgermeister Georg Weigl über den aktuellen Stand zum Brenner-Nordzulauf. Er berichtete, dass sich kürzlich die Bürgermeister trafen, deren Gemeinden an der Bestandsstrecke liegen. Unterirdische Lösung für Ostermünchen?

Tuntenhausen – . Weigl verfolgte die Diskussion über die Verknüpfungsstelle Niederaudorf/Kirnstein, die unterirdisch in den Wildbarren verlegt werden soll. „Das wäre auch für Ostermünchen gegebenenfalls eine Lösung“, so der Bürgermeister.

Politiker um Unterstützung gebeten

Nachdem Tuntenhausen derzeit keinen Landtagsabgeordneten hat, ebenso wie Bruckmühl und Bad Aibling, bat Weigl die Landtagspräsidentin Ilse Aigner um entsprechende Unterstützung. Des Weiteren fanden auch Gespräche mit den DB Projektleitern Matthias Neumaier und Christian Tradler statt, in denen der gemeindliche Standpunkt vorgetragen wurde. Auch mit Landrat Otto Lederer und der Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig wurden die Probleme der Gemeinde, die mit den geplanten Baumaßnahmen einhergehen, besprochen.

Veto gegen Standort der Verknüpfungsstelle

„An der jetzigen Stelle bei Ostermünchen geht keine Verknüpfungsstelle“, so der Rathauschef, „und auch der Bahnhof muss bleiben.“ Mit Ludwig wurde der gefährdete Abschnitt zwischen Aubenhausen und der Verknüpfungsstelle Ostermünchen sogar abgegangen. Dabei äußerte Weigl auch den Wunsch, die Verknüpfungsstelle doch ein wenig nach Norden zu verschieben, hinter Weiching hinaus. Dort werde das Gelände nicht so intensiv genutzt, wie bei Ostermünchen.

„Ich hoffe, unsere Politiker können ihren Einfluss auch auf der Bundesebene entsprechend geltend machen“, meinte Stefan Hofbauer (UW Ostermünchen). Georg Weigl skizzierte noch die nächsten Schritte.

Weitere Planungen

So werden nunmehr die weiteren Planungsphasen für die jetzige Vorzugstrasse der Bahn neu ausgeschrieben, das soll bis Herbst geschehen und dann auch mit den Gemeinden die Planungen besprochen werden. Bis 2024 sollen die Vorplanungen abgeschlossen sein. 2025 soll der Bundestag entscheiden wie es weiter geht. Stimmt der Bundestag zu, folgt das Planfeststellungsverfahren.

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