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"Bravo"-Rufe für die Marschmusik

Die Bruckmühler Blaskapelle zeigte ihr Können.  Fotos Gilg
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Die Bruckmühler Blaskapelle zeigte ihr Können. Fotos Gilg

Die Blaskapelle Bruckmühl bot unter Leitung von Dr. Martin Uhl bei ihrem Herbstkonzert in der Turnhalle der Realschule ein abwechslungsreiches Programm. Einzig schade: es hätten noch einige Besucher in der Halle Platz gehabt.

Bruckmühl - Eröffnet wurde das Konzert mit dem "Kaiser Sissi Marsch" von Timo Dellweg. Er sollte an die beliebte Kaiserin erinnern und einen Vorgeschmack auf das Neujahrkonzert geben.

Von dem Tiroler Komponisten und Musiker Martin Scharnagl hat Uhl die Polkas "Augenblicke" und "Von Freund zu Freund" in das Programm aufgenommen. Das letzte Musikstück wurde zur Erinnerung an Bernhard Lohse und Lorenz März gespielt. Beide gehörten von Anbeginn der Kapelle an und mussten heuer auf ihrem letzten Erdenweg begleitet werden.

Alexander Pfluger ist der zweite Kompost, von dem die Kapelle die Märsche "Abel Tasman" und "Neue Welt" zum Besten gab. Ihr musikalisches Können stellten die Musiker zudem mit dem Medley "Coldplay on Stage" unter Beweis.

Dass heuer, wie gewohnt, das Herbstkonzert nicht von der Jugend eröffnet wurde, lag daran, dass die jungen Musikusse in die Kapelle integriert wurden. Dass dies gelungen ist, stellte die neunjährige Maria Kellerer bei dem "Wild Cat Blues" unter Beweis. Sie spielte mit ihrer Klarinette das Solo einfach brillant, begeisterte die Zuhörer und bekam einen ausgesprochen lange anhaltenden, kräftigen Beifall, bei dem Zurufe wie "Bravo" zu hören waren. Höhepunkt war nach der Pause das Medley "A Tribute to Elvis" von Thijs Oud. Bei seiner musikalischen Reise sprach der Dirigent von fremden Ländern, dazu passend "My Way", zu dem Stephan Wörndl mit seiner Trompete das Solo blies. Und weil der Dirigent die Musikstücke von Pfluge besonders mag, zum Abschluss dessen Konzertmarsch '"Domi Adventus".

Dass die Musiker ohne Zugaben nicht von der Bühne kommen, das wussten sie und hielten auch die notwendigen Noten dafür bereit. Bei dem abschließend gespielten Marsch "Müller zu Bruck" stellte Dr. Uhl fest, dass der Text der zweiten Strophe auch für heute passend ist, denn hier wird von Flüchtlingen gesprochen, die hier eine neue Heimat fanden.

Dank sagte Dr. Uhl allen Beteiligten, angefangen vom Hausmeister bis hin zu seinen Musikern, die zum guten Gelingen des Konzertes beitrugen. Besonders dankte er seiner Vertreterin Martina Riedl, die bei seiner Abewensheit die Proben leitet: "Ihr können wir es verdanken, dass wir so da stehen", so Uhl. og

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