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Bruckmühler First-Responder präsentieren Jahresbilanz 2021

„Blaulicht als Willkommensgruß“: 268 Einsätze und eine Geburt am Straßenrand

268 Mal rückten die Bruckmühler First Responder im vergangenen Jahr aus. 268 Mal musste das Einsatzfahrzeug – wie hier von Manuel Böhm (links) und Florian Kusterer – sofort überprüft und die Ausstattung für den nächsten Notfall komplettiert werden – teils auch mitten in der Nacht.
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268 Mal rückten die Bruckmühler First Responder im vergangenen Jahr aus. 268 Mal musste das Einsatzfahrzeug – wie hier von Manuel Böhm (links) und Florian Kusterer – sofort überprüft und die Ausstattung für den nächsten Notfall komplettiert werden – teils auch mitten in der Nacht.

Im Jahr 2021 retteten die Bruckmühler First Responder 268 Menschen das Leben und brachten ein Kind zur Welt. Zu welchen Einsätzen sie ehrenamtlich ausrückten.

Bruckmühl – Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Bruckmühler First-Responder-Fördervereins präsentierte FR-Einsatzleiter Florian Kusterer eine beeindruckende Jahresstatistik mit 2431 zurückgelegten „Blaulicht-Kilometern“. Im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis 1. Januar 2022 schlugen unter Corona-Bedingungen 268 Einsätze zu Buche. Im Corona-Jahr 2020 waren es 267.

Bei der Berücksichtigung der angeordneten „Außer-Dienst Zeiträume“ des First Responder (FR) vom 20. März bis zum 30. Mai 2020, vom 13. Dezember 2020 bis zum 15. Mai 2021 sowie 10. November bis zum Jahresende 2021 – an denen der „Schnelle-Helfer-vor-Ort“ aus versicherungstechnischen Gründen in der BRK-Garage stehenbleiben musste – ist das letztjährige Einsatzvolumen mit „normalen“ Einsatzzahlen der Vorjahre von bis zu 600 durchaus vergleichbar.

Der FR-Chef erläuterte detailliert die Einsatzstatistik. Die 268 Einsatzfahrten schlüsseln sich im Einzelnen wie folgt auf: 149 internistische Einsätze wie Herzinfarkte, Schlaganfälle, epileptische Anfälle, allergische Reaktionen, Alkoholvergiftungen oder starke innere Schmerzen.

Dutzende chirurgische Hilfeleistungen

71 chirurgische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen, Stürzen, Brüchen, Schnittverletzungen oder Schlägereien und Arbeitsunfällen. Dazu wurde der Bruckmühler RK 79/1 zu 15 Kinder-Notfällen gerufen. Weiter kam es zu vier gemeinsamen Alarmierungen mit Feuerwehren. Dem schnellen Einschreiten war es zu verdanken, dass eine Person erfolgreich reanimiert werden konnten. Drei „psychiatrische Einsätze“ und 24 „Sonstige“ rundeten das Einsatzspektrum ab.

Darüber hinaus waren die BRKler mit Sicherheitswachen und sonstigen Abstellungen bei diversen Veranstaltungen sowie Märkten präsent. „Es gibt fast keinen Ort in der Marktgemeinde Bruckmühl, an dem wir nicht schon waren“, berichtete der FR-Chef.

Die Bruckmühler „Schnellen Helfer vor Ort“ arbeiteten dabei nicht nur mit dem RTW von Bad Aibling, Feldkirchen, Kolbermoor und Agatharied sowie den Maltesern Rosenheim zusammen, sondern auch mit den BRK-Kräften der Nachbar-Landkreise.

Als „topp“ bezeichnete Kusterer die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren aus dem Bruckmühl Gemeindebereich an den diversen Unfallstellen.

Unter der Rubrik „Besonderheiten“ führte der Einsatzleiter mit einem verständnislosen Kopfschütteln aus, dass die Bruckmühler FRler RTW-Einsatzkollegen bei der Abwendung von körperlicher Gewalt bei einem Einsatz beistehen mussten.

Bei einer Geburt hatte es ein Neugeborenes so eilig, dass es „quasi am Straßenrand mit Blaulicht als Willkommensgruß und als farbliche Begleitung“ das Licht der Welt erblickte. Ungewöhnlich hoch waren die Einsatzzahlen im September.

Daneben lag der Fokus auch auf Defibrillator-Schulungen und „Erste-Hilfe Updates für Senioren“ im Bereich der Marktgemeinde.

FR-Einsatzleiter Kusterer erklärte, dass Interessierte am Rettungsdienst jederzeit gern gesehen sind: „Sie müssen 18 Jahre alt sein und einen Autoführerschein besitzen. Die Qualifizierung besteht aus einem 80-stündigen Sanitäts-A- und B-Lehrgang mit einer zusätzlichen 16-stündigen First-Responder-Fortbildung“.

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