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ER WAR EIN PRÄGENDER KOMMUNALPOLITIKER

Bewegender Abschied von Bruckmühls Altbürgermeister und Ehrenbürger Karl Puff

Bürgermeister Richard Richter (links) würdigte das Wirken von Karl Puff im Rahmen des Festgottesdienstes in der Herz-Jesu-Kirche, den Pfarrer Augustin Butacu zelebrierte.
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Bürgermeister Richard Richter (links) würdigte das Wirken von Karl Puff im Rahmen des Festgottesdienstes in der Herz-Jesu-Kirche, den Pfarrer Augustin Butacu zelebrierte.
  • VonJohann Baumann
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Am 18. März hat die Marktgemeinde Bruckmühl Abschied genommen von ihrem Altbürgermeister und Ehrenbürger Karl Puff, der im Alter von 91 Jahren verstorben ist. Nach einer bewegenden Trauerfeier in der Pfarrkiche Herz Jesu wurde er im Beisein von Familie, Freunden und Weggefährten auf dem Friedhof in Kirchdorf beigesetzt.

Bruckmühl – In der Pfarrkirche Herz Jesu zelebrierte Pfarrer Augustin Butacu den Trauergottesdienst. „Jeder Abschied hat eine Botschaft, sie kann uns beeinflussen, dass wir das Richtige tun, denn es könnte sein, dass auch für uns schon bald der Tag des Abschiednehmens kommen könnte“, mahnte der Geistliche.

Als Ortskartell-Vorsitzender sprach Pfarrer i. R. Harald Höschler die Dankesworte der Vereine.

Vordenker und Wegbereiter

„Schwer betroffen und traurig macht uns die Tatsache des Todes unseres beliebten und populären Ehrenbürgers und Altbürgermeisters Karl Puff“, erklärte Bürgermeister Richard Richter zu Beginn seiner Trauerrede.

Der Rathaus-Chef erinnerte an das vorbildliche kommunalpolitische Engagement in Gemeinde und Kreistag und hob hervor: „Karl Puff war in vielen Bereichen, auch im Politischen, ein strategischer Vordenker und Vorbereiter von strukturellen Änderungen. Mit dem Amtsantritt als Erster Bürgermeister leitete er in vielen Bereichen Änderungen des Gewohnten hin zum Besseren und Moderneren ein.“

Den Trauergottesdienst für den verstorbenen Altbürgermeister und Ehrenbürger von Bruckmühl Karl Puff zelebrierte Pfarrer Augustin Butacu.

Der Mensch stand im Mittelpunkt

Er habe die Belange des Marktes und des Kreises selbstlos vertreten, ohne Eigennutz und konsequent. „Dabei behielt er die Gabe, den Blickwinkel der Betroffenen nicht aus den Augen zu verlieren und zu integrieren.

Der Markt Bruckmühl verliert mit Karl Puff eine herausragende Persönlichkeit, einen prägenden Gestalter der Kommunalpolitik und ein menschliches Vorbild“, nahm Richter Abschied.

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SVB-Vorsitzender Klaus Christoph würdigte die Verdienste des Verstorbenen für den Sportverein.

Danach verlas er die Trauerbotschaft von Gerhard Weil, dem Bürgermeister der Partnerstadt Bruck a. d. Leitha. Dieser bezeichnete den Verstorbenen als „Gründungsbürgermeister der Städtepartnerschaft“ und hob das bis zum heutigen Tag freundschaftliche Verhältnis der beiden Orte hervor.

Der Vorsitzende des SV Bruckmühl und Zweiter Bürgermeister Klaus Christoph würdigte die Verdienste des verstorbenen Ehrenmitglieds.

Verlust eines Sportkameraden

„Der Sportverein verliert einen Sportkameraden, welcher durch sein Wirken im Verein vieles bewegt hat. Mit seinem freundlichen, kameradschaftlichen und geselligen Wesen fand er einen großen Freundeskreis und fühlte sich dadurch im Verein sehr wohl.“

Auch als Bürgermeister habe er trotz der vielen kommunalen Aufgaben den Kontakt zum Verein nie abreißen lassen. „Für alles, was er für den Verein geleistet hat, sowie seine Treue zum SVB, können wir heute nur noch einmal aufrichtig Dank sagen“, sagte der SVB-Vorsitzende zum Abschied.

Eine Bläsergruppe der „Harthauser Musi“ und sechs Fahnenabordnungen führten den Trauerzug an.

Sozial und kulturell engagiert

Als Ortskartell-Vorsitzender honorierte Pfarrer i. R. Harald Höschler das Engagement des Verstorbenen für zahlreiche Ortsvereine, denen er mehrere Jahrzehnte angehört hatte. So habe er sich für die Arbeiterwohlfahrt beim Umbau des Altenheimes eingesetzt und sei Gründungsmitglied der Blaskapelle Bruckmühl gewesen.

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Für den Trachtenverein „Wendlstoana“ habe er mehrfach als Schirmherr fungiert und früher als aktiver Sänger in der Chorgemeinschaft mitgewirkt. Der SV DJK Heufeld sei für seine Unterstützung beim Bau und Erweiterung des Sportheims und der Sportanlagen dankbar. Außerdem wies Höschler auf die Mitgliedschaft von Karl Puff im Schützenverein „Edelweiß“ und im Altersverein „Edelweiß“ hin.

Sechs Fahnenabordnungen erwiesen Altbürgermeister Puff die letzte Ehre.

Bei der anschließenden Beerdigung auf dem Kirchdorfer Friedhof konnten aufgrund der erst kürzlich gelockerten Vorschriften viele Trauergäste den Verstorbenen auf seinem letzten irdischen Weg begleiten.

Letztes Geleit für einen guten Freund

Unter ihnen befanden sich unter anderem der stellvertretende Landrat Josef Huber, die Altbürgermeister Franz Heinritzi (Bruckmühl) und Felix Schwaller (Bad Aibling), Bruckmühls Dritte Bürgermeisterin Anna Wallner, zahlreiche aktuelle und ehemalige Mitglieder des Marktgemeinderates sowie Vereinsvertreter.

Viele Trauergäste nahmen auf dem Friedhof in Kirchdorf Abschied.

Am Grab sprachen Ludwig Schwarzmüller von der „Krieger- und Soldatenkameradschaft“ Kirchdorf und Michael Zistl vom Trachtenvereins „d’Neuburgler“ Vagen dankende Abschiedsworte. Dem Verstorbenen erwiesen die Fahnenabordnungen von SV Bruckmühl, Altersverein „Edelweiß“, Trachtenvereinen „d’Neuburgler“ und „Wendlstoana“, „Krieger- und Soldatenkameradschaft“ Kirchdorf sowie Rauchclubs- und Sterbekassen-Unterstützungsvereins Bruckmühl die letzte Ehre. Musikalisch umrahmt wurden Gottesdienst und Beerdigung von der „Harthauser Musi“.

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