Berufsinformationsmesse in Ostermünchen: 48 Ausbildungsbetriebe stellen mehr als 60 Berufsbilder vor

Eine riesige Messehalle: Die Ostermünchener Schulturnhalle war für die Berufsinformationsmesse gefüllt mit Ausstellungsständen. STache

Es war beeindruckend, wie viele Arbeitnehmer aus der Region sich mit ihren Ausbildungsangeboten auf der dritten Berufsinformationsmesse der Fritz-Schäffer-Schule in Ostermünchen präsentierten. Sie boten den jungen Besucher eine hohe Informationsvielfalt.

Ostermünchen – „Das macht schon was her“ meinte Rektorin Margaret Careddu-Bayr während der Eröffnung der diesjährigen Berufsinfomesse, als sich hunderte von Schülern und Eltern in der Schulturnhalle und der Aula versammelten.

Mit einem Einführungsvideo der Schüler „Ostermünchen for future“ startete die Messe, an der 48 Ausbildungsbetriebe weit über 60 Berufsbilder vorstellten. Eine große Bandbreite, die auf eine große Resonanz der Ausbildungssuchenden stieß.

„Das zeigt die Wertschätzung der Arbeit an unserer Schule“, meinte Careddu-Bayr. Auch Bürgermeister Georg Weigl würdigte die dritte Berufsinfomesse in Ostermünchen als „ein echtes Highlight“. Er lobte die Arbeit der Mittelschule und stellte auch den Runden Tisch, den man seit einigen Jahren mit der örtlichen Wirtschaft hat, als vorbildlich heraus. „Hier wird miteinander geredet“, betonte er.

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CSU-Landtagsabgeordneter Otto Lederer erinnerte an die wesentliche Aussage eines Arbeitgeberrankings: „Grundtenor der Arbeitnehmer war, bei einer Firma arbeiten zu wollen, die sie und ihre Ideen ernst nehmen und bei der sie sich gut aufgehoben fühlen.“ Bei aller Digitalisierung sei es viel wichtiger, direkt mit dem Arbeitgeber ins Gespräch zu kommen und sich ein eigenes Bild zu machen, meinte Lederer, denn: „Die Berufswahl ist die wichtigste Entscheidung im ganzen Leben.“

Schulamtsdirektorin Angelika Elsner stellte die Wichtigkeit der Mittelschule für die Wirtschaft heraus: „Sie schafft den Übergang von der Schule ins Berufsleben.“ Elsner zeigte sich beeindruckt von der Vielzahl an Firmen und Behörden, die sich in Ostermünchen präsentierten.

„Das ist der Beweis, dass das Modell Mittelschule lebt“, meinte die ehemalige Ostermünchner Grundschullehrerin. Sie dankte aber auch den Organisatoren um Rektorin Careddu-Bayr – besonders Sylvia Jeron, die das Ganze seit Monaten federführend organisierte.

Schüler und Eltern nutzten das umfassende Angebot in der Turnhalle und machten sich ein Bild von den einzelnen Berufen, suchte das persönliches Gespräch und tauschten auch untereinander Erfahrungen aus. Angetan zeigten sich auch die Eltern über die immense Anzahl an Berufsbildern, die hier gezeigt wurden.

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