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Brandgefahren rechtzeitig abwenden

Berufsfeuerwehrler a.D. Josef Eitzenberger ist der neue Feuerbeschauer im Markt Bruckmühl

Inspizieren den Flucht- und Rettungsplan im Bruckmühler Ersatz-Rathaus im Gewerbepark: Der neue Feuerbeschauer Josef Eitzenberger (links) und Jana Söhnel vom Ordnungsamt.
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Inspizieren den Flucht- und Rettungsplan im Bruckmühler Ersatz-Rathaus im Gewerbepark: Der neue Feuerbeschauer Josef Eitzenberger (links) und Jana Söhnel vom Ordnungsamt.

Josef Eitzenberger ist als neuer Feuerbeschauer im Markt Bruckmühl im Einsatz. Welche Aufgaben er bei der Brandverhütung übernimmt, erfahren Sie hier.

Bruckmühl – Wie schnell ein Brand entstehen kann und wie groß die Gefahr durch Feuer ist, hat man in Heufeldmühle erst im Dezember gesehen, als 18 Personen binnen weniger Stunden obdachlos wurden. Feuerbeschauen dienen dazu, Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz, die durch Brände entstehen können, zu verhüten. Bis dato war für den Markt der ehemalige Kreisbrandinspektor und nun Ehren-Kreisbrandinspektor Klaus Hengstberger zuständig. Nach dessen Verabschiedung ist seit 1. Januar Josef Eitzenberger als Feuerbeschauer im Gemeindebereich im Einsatz.

Der 64-Jährige ist ein Fachmann auf seinem Gebiet und wohnt vor Ort. Der Berufsfeuerwehrler im Ruhestand war jahrelang Bezirksleiter „Feuerbeschau“ in München. Neben Bruckmühl betreut er noch Oberhaching und auf Anfrage weitere Kommunen hinsichtlich des Brandschutzes. Dabei erstellt er keine Brandschutzgutachten, sondern Risikobewertungen des Ist-Zustandes. „So sollen Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz, die durch Brände entstehen können, verhütet werden“, erklärt Eitzenberger.

Weitere Informationen aus dem Mangfalltal finden Sie hier.

Seine Beurteilung erfolge gemäß der „Verordnung über die Feuerbeschau“ (FBV). Als erstes Kontroll-Objekt, um mit gutem Beispiel voranzugehen, ist das Ersatz-Rathaus im Gewerbepark in Heufeldmühle festgelegt. Dieses befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Dezember-Brandstätte. „Das hat uns allen noch einmal mehr gezeigt, wie wichtig Kontrolle und Abschaffung schon kleinster Missstände ist, um so eine Katastrophe bestmöglich verhindern zu können“, betont Jana Söhnel vom Bruckmühler Ordnungsamt. Sie erarbeitet jetzt zusammen mit Eitzenberger eine Liste der zu begutachten Gebäude.

Nach dem Rathaus werden demnach große Firmen, Kindertagestätten sowie Schulen an der Reihe sein. Generell sind Sonderbauten Altenheime, Kliniken, Versammlungsstätten, Diskotheken, Verkaufsstätten mit Verkaufsräumen, Großhandelsbetriebe, Beherbergungsbetriebe über zwölf Betten, Großbetriebe des Produktionsgewerbes, Hochhäuser, Museen, Kirchen, Tiefgaragen in der Bandbreite der Feuerbeschauen enthalten. Geprüft werden unter anderem Brandschutz, Brandmeldeanlagen und Sprinkleranlagen. Die Intervalle der Feuerbeschauen sind in der Dienstanweisung festgelegt. „Das variiert je nach Objekt und ist in drei, fünf, sechs und acht Jahresabständen gestaffelt“, so Eitzenberger.

Die Feuerbeschau ist eine kostenlose Pflichtaufgabe der Gemeinde Bruckmühl und wird nach vorheriger Mitteilung an den Gebäudenutzer durchgeführt. Der Feuerbeschauer erstellt nach Durchführung der Feuerbeschau ein Protokoll (Befund), in dem er unter anderem etwaige Mängel festhält, und dieses an den zuständigen Verantwortlichen aushändigt. „Gleichzeitig ergeht mit dem Protokoll die Aufforderung zur Beseitigung festgestellter Mängel, verbunden mit einer angemessenen Frist und der Ankündigung einer Nachschau“, erläutern der Fachmann und Söhnel unisono.

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