Umfrage unter Eltern aus Gebiet des Markts Bruckmühl - "Halbtagsschule" wird weiterhin angeboten

Bedarf entscheidet über Ganztagsklasse

Bruckmühl - In der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses hatte Bruckmühls Bürgermeister Franz Heinritzi bekanntgegeben, dass der Markt zusammen mit den Grundschulen eine Umfrage durchführen werde. Unter den Eltern im Gemeindebereich solle der Bedarf an einem Ganztagszweig abgefragt werden.

Vor zwei Jahren hatte die Gemeinde schon einmal eine solche Umfrage gestartet. Damals sei das Interesse der Eltern aber zu gering gewesen, so dass keine Glanztagsklasse gebildet werden konnte.

Zum Schuljahr 2010/2011 sei nun erneut geplant, einen Ganztagszug mit der dritten Jahrgangsstufe zu beginnen. Jeweils ein Jahr später würden dann eine vierte, eine erste und zuletzt eine zweite Jahrgangsstufe gebildet. Damit wäre ein kompletter Ganztagszug erreicht.

Ob zum kommenden Schuljahr sowohl an der Grundschule Heufeld als auch an der Grundschule Bruckmühl mit den Ganz-tagsklassen begonnen werden kann, hänge einerseits vom Bedarf, andererseits von den räumlichen Begebenheiten und letztendlich von der Genehmigung durch das bayerische Kultusministerium ab.

In dem Brief an die Eltern der künftigen "Drittklässler" an den Grundschulen Heu-feld und Bruckmühl hatte Kämmerer Heinz Mader auch darauf hingewiesen, dass an der Justus-von-Liebig-Volksschule seit dem Schuljahr 2007/2008 ein Ganztagszweig im Bereich der Hauptschule existiere. Mit den Ganztagsklassen nicht zu verwechseln sei die Mittags- und Nachmittags-betreuung, der ein völlig anderes pädagogisches Konzept zugrunde liege.

Bei dem Angebot an die Eltern handelt es sich Mader zufolge um eine Wahlmöglichkeit. Die bisher übliche "Halbtagsschule" werde es auch in Zukunft geben.

In dem Brief werden die Eltern zudem gebeten, den Fragebogen auszufüllen und termingerecht an den jeweiligen Schulen abzugeben beziehungsweise diesen an die Gemeindeverwaltung zu senden.

Auch mit dem Angebot des Regionalfernsehen Oberbayerns (RFO) über eine Medienkooperation zur Etablierung einer Bruckmühl-Rubrik im Programm befasste sich der Ausschuss. Dabei könnten die Themen der Berichterstattung vorgegeben werden.

Markus Zehetmaier, zuständig für die Wirtschaftsförderung in der Gemeindeverwaltung, äußerte sich zurückhaltend. Dabei stellte er den messbaren Nutzen der Ausstrahlungen in Frage.

Bei der anschließenden Abstimmung stimmte niemand dafür. Das Thema wolle man aber nicht ganz vergessen. man

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