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Rallye-Oldtimer mit sensationellem Ergebnis

„Oldie Night“ als gelungene Sommernachts-Party – 5000 feiern in Bad Aibling bei der Bavaria Historic Rallye

In der Kirchzeile in Bad Aibling bestaunten die Oldie Night-Gäste die dort abgestellten Rallye-Autos.
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In der Kirchzeile in Bad Aibling bestaunten die Oldie Night-Gäste die dort abgestellten Rallye-Autos.
  • VonJohann Baumann
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Die „Oldie Night“ im Rahmen der Bavaria Historic Rallye ist jedes Jahr ein absolutes Highlight. 5000 Gäste kamen in die Innenstadt und feierten ausgiebig. Was bei der Veranstaltung alles geboten war.

Bad Aibling – Die freitägliche „Oldie Night“ im Rahmen der Bavaria Historic Rallye ist jedes Jahr ein absoluter Höhepunkt – und wurde heuer sogar noch einmal getoppt: Insgesamt 5000 Gäste kamen in die Innenstadt und feierten ausgiebig eine gelungene Sommernachts-Party.

Den Auftakt bildeten die von der Chiem- und Rupertigau-Etappe zurückkehrenden Rallye-Oldtimer, die auf dem Marienplatz ihre letzte Durchfahrtsprüfung zu absolvieren hatten – eine 20 Meter-Strecke mussten sie in möglichst exakten 17 Sekunden passieren.

Rallye-Fahrzeuge in der Kirchzeile

Klaus Morhammer informierte als „personifizierte Oldtimer-Datenbank“ die Zuschauer fachkundig über die einzelnen Rallye-Fahrzeuge, die dann in der Kirchzeile bestaunt wurden. Der Motorjournalist wusste zudem viele interessante Details, wie beispielsweise über die Fahrzeug-Designer und produzierte Stückzahlen, zu berichten.

„Hoch die Hände“: Die „Cagey Strings“ heizten die Stimmung gewaltig an.

Dazu sorgte DJ Roxy (alias Hans-Peter Merkl) mit einer Hitparade der 50er bis 70er-Jahre von „Kiss me quick“ bis „Lola“ für den stimmigen und passenden musikalischen Hintergrund.

Dann übernahm die Münchener Rock- und Partyband „Cagey Strings“ das musikalische Geschehen auf der Bühne und steigerte die vom DJ schon kräftig „vorgewärmte“ Stimmung auf ein noch höheres Level. Ihr variabel zusammen gestelltes Repertoire erstreckte sich von fetzigen Rock-Nummern wie „Roll over Beethoven“ und dem „Crocodile Rock“ über flotte Country-Songs („Achy Breaky Heart“) bis zu Schmuse-Titeln wie „Tennesse Waltz“ und „Gö, du bleibst heut Nacht bei mir“. Dazwischen streuten sie auch Party-Hits wie „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ und „Brenna duads guad“ ein.

Sitzplätze auf „City-Partymeile“ schon vor 18 Uhr ausnahmslos besetzt

Die Besucher strömten dazu in Massen auf die stets volle Tanzfläche. Viele Oldie Night-Gäste hörten sich die begeisternde Musik im Stehen an – die Sitzplätze auf der „City-Partymeile“ waren schon vor 18 Uhr ausnahmslos besetzt. Die Band überzeugte nicht nur durch ihr beeindruckendes instrumentales Niveau (mit vielen Soli), sondern auch in gleichem Maße mit ihrem Gesang. Erst kurz nach Mitternacht verabschiedeten sie sich mit dem Spider-Murphy-Lied „S’Lebn is wia a Traum“ vom Aiblinger Publikum.

Dem Mangfall-Boten verriet Band-Manager Michael Peyerl: „Der Abend hat uns wahnsinnig viel Spaß gemacht. Die Leute waren sehr gut drauf und alles war bestens organisiert“. Der über die rundum gelungene Party-Veranstaltung überglückliche Kurdirektor Thomas Jahn erklärte außerdem: „Das Herz des Veranstalters geht heute sperrangelweit auf: Schönes Wetter, ein komplett voller Marienplatz, wunderschöne Autos und eine tolle Stimmung – ohne Corona, ohne Masken und mit Tanzen“.

Mit der Zielankunft nach der „Altötting“-Etappe ging am Samstagnachmittag die 33. ADAC Bavaria Historic Rallye auf dem Kurhaus-Vorplatz zu Ende. Die 58 angekommenen Teams wurden vom AMC jeweils mit einem Glas Sekt empfangen. Die Rallye-Teilnehmer waren voll des Lobes über die Veranstaltung: „Top organisiert“, „wunderschöne Landschaft“, „große Begeisterung der Zuschauer“, „reizvolle Nebenstrecken“ und „nächstes Jahr wieder dabei“, lauteten unter anderem die Kommentare. Dank der umsichtigen Vorarbeit von „Strecken-Architekt“ Holger Eggert wurden die Teams trotz des „Tirol-Abstechers“ nicht von der zeitgleich angesetzten Blockabfertigung tangiert.

Nur sensationelle 3,96 Sekunden

Das Siegerfoto (von links): Fritz Schadeck (Vorstandsmitglied ADAC Südbayern), Michael Straßer und Michael Ludwig (Wendelstein-Werkstätten), Susann-Nadine und Josef Unger (Drittplatzierte), Gerd Lambert und Michael Loerke (Sieger), Vera und Roland Wittmann (Zweitplatzierte), Anton Renner (Wendelstein-Werkstätten) und Fahrtleiter Fritz Riedl. Baumann

Den Gesamtsieg errangen Gerd Lambert und Michael Loerke aus Schafflund beziehungsweise Uelsen auf „Porsche 911“ (Baujahr 1979), bei denen nach 72 Messstellen die Zeitabweichung insgesamt nur sensationelle 3,96 Sekunden betrug. Den zweite Platz belegten Roland und Vera Wittmann (4,63) aus Offenhausen auf „Alfa Romeo Giulietta Sprint“ (Baujahr 1959) vor Josef und Susann-Nadine Unger (7,35) aus Neutraubling auf „Porsche 924“ (Baujahr 1984).

Beim Abschlussabend im Aiblinger Kurhaus nahmen die Siegerteams aus den Händen von ADAC-Südbayern-Sportleiter Fritz Schadeck und Fahrtleiter Fritz Riedl den Preis der „ADAC-ClassicCar-Versicherung“ entgegen. Die Pokale waren in den Wendelstein-Werkstätten angefertigt worden.

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