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STEFANIE KESSLER ÜBERNIMMT DIE ABTEILUNGSLEITUNG

Basketballer des TuS Bad Aibling unter neuer Führung

Bei der Abteilungsversammlung der Basketballer des TuS Bad Aibling kam es zu Neuwahlen des Vorstands. Abteilungsleiter Manfred Kristian eröffnete den Abend mit seinem Bericht. Dabei blickte er zurück auf ein durch das Corona-Virus geprägtes Jahr, welches den Sport in den Hintergrund rücken ließ.

Bad Aibling – Er berichtete über Online-Meetings und Telefonkonferenzen aller Regionalliga-Teams, in denen Lösungen gesucht wurden. Immer wieder stand die Frage im Raum, ob die laufende Saison weitergespielt werden könne und wie Auf- und Abstieg bei einem Saisonabbruch geregelt werden solle. Am Ende sorgten die klaren Regelungen der Bundesregierung für den Entschluss der RLSO, in Absprache mit den Vereinen die Saison am 13. März 2020 vorzeitig und ohne Auf- beziehungsweise Absteiger zu beenden.

Um die neue Saison spielen zu können, wurde unter anderem die Sporthalle am Sportpark dank zahlreichen Helfern des Fanclubs Mangfalldrachen ausgestattet. So mussten Sitzplätze nummeriert, Einhaltung der Abstände auf der Tribüne, Plexiglasscheiben im Kiosk und getrennte Zugänge für Schiris, Gast- und Heimmannschaften installiert werden.

Damenteam schafft überraschenden Aufstieg

Schließlich durfte ab Juni 2020 wieder trainiert werden, bis aufgrund der ansteigenden Fallzahlen nach einem Heimspiel des Regionalliga-Damenteams die Saison erneut beendet werden musste. Die Vorbereitungen auf das Herren Regionalliga Derby gegen den Liga-Konkurrenten aus Rosenheim waren bereits abgeschlossen, jedoch kam die Saisonabsage genau einen Tag zuvor.

Die Saison 19/20 dagegen war für beide Regionalliga-Teams erfolgreich, wie Juergen Schreiner, sportlicher Leiter des Damenbereiches, berichtete. So gab es bei den Herren den einen oder anderen Überraschungssieg gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellenbereich und außerdem konnte der Klassenerhalt in der höchsten Amateurklasse gefeiert werden. Das neu formierte Damenteam in der Regionalliga fuhr ebenfalls Sieg um Sieg ein und konnte bis zum Ende und dem vorzeitigen Saisonabbruch um die Meisterschaft mitspielen. „Ein großer Erfolg für unsere Mädels, denn wir wussten nicht, wo wir mit der Mannschaft wirklich stehen“, so Schreiner. Dass das neuformierte Team „auf Anhieb um die Meisterschaft und den Aufstieg in die Zweite Bundesliga mitspielen konnte, war eine Überraschung“.

Jugendliche Basketballer engagieren sich

Auch im Jugendbereich gab es positive Entwicklungen und Siege. Allerdings sollten Spaß und die Freude am Basketball immer an erster Stelle stehen. Außerdem gab es auch abgesehen vom Sport etwas zu berichten, unter anderem von sozialen Engagements der u16 weiblich bei einem Spendenlauf oder der gemeinsamen Instandsetzung des Outdoor-Courts auf dem Gelände des Sportparks.

Im weiteren Verlauf gab es einen Einblick in die Entwicklungen rund um das Thema WNBL, der weiblichen Nachwuchs-Bundesliga. Das neu gebildete Team, SG Inn-Mangfall-Baskets, zu dem sich die Basketballvereine aus Wasserburg, Rott, Rosenheim und Bad Aibling zusammengeschlossen haben, befindet sich auf einem guten Weg und möchte in der neuen Saison die Qualifikation für die Liga in Angriff nehmen.

Laut dem Kassenbericht von Andrea Meister, Zweiter Kassier der Sparte, stehe die Sparte auf einer gesunden finanziellen Basis und ist für die Zukunft gut aufgestellt.

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Anschließend ging es an die Neuwahlen. Bereits im Vorfeld war klar, dass Kristian nach vier Jahren als Vorsitzender nicht mehr als Abteilungsleiter zur Verfügung stand. Auch Melanie Raab kandidierte nicht mehr als Zweite Abteilungsleiterin. Sie wird dem Verein jedoch weiterhin in der Geschäftsstelle der Basketballer erhalten bleiben. So stimmten die Mitglieder für Stefanie Kessler als neue Abteilungsleiterin und Juergen Schreiner als ihren Stellvertreter. Als Kassier wurde Andrea Meister gewählt. Zudem wurde für Peter Schumm und Alexander Westphal als Revisoren abgestimmt.

Zum Abschluss erhielten die scheidenden Vorstandsmitglieder Geschenke, so bekam Kristian etwa seinen eigenen Stehtisch, der ihm einen Stammplatz in der Halle sichert. „Wir sind alle nicht aus der Welt, und ich werde weiterhin noch den einen oder anderen Stuhl oder die eine oder andere Werbebande durch die Halle tragen und für den Verein da sein“, sagte er.

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