Aus dem Gemeinderat

Bahnhaltepunkt Heufeld: Parken und Bahnfahren wird komfortabler

Kräftig Hand angelegt wird derzeit noch im Bereich der Pfarrer-Loidl-Straße. Hier entsteht ein Wendehammer mit zehn Parkplätzen und 44 überdachten Stellplätzen für Fahrräder.
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Kräftig Hand angelegt wird derzeit noch im Bereich der Pfarrer-Loidl-Straße. Hier entsteht ein Wendehammer mit zehn Parkplätzen und 44 überdachten Stellplätzen für Fahrräder.
  • vonThorsten Neuwirth
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Zwei Park-and-Ride-Parkplätze für Pkw und Räder entstehen gegenwärtig am Bahnhaltepunkt Heufeld an der Strecke Holzkirchen-Rosenheim. Bis Jahresende sollen sie fertig sein. Damit wird das Parken und Bahnfahren für die Bruckmühler komfortabler.

Bruckmühl – Die Marktgemeinde Bruckmühl hat dafür im Haushalt circa eine Million Euro eingestellt. In der jüngsten Sitzung des Bruckmühler Gemeinderates informierte die Verwaltung über den aktuellen Stand der Park-and-Ride sowie Bike-and-Ride-Anlagen.

Die umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen betreffen den südlichen und nördlichen Teil des Bahnhaltepunktes. Diese werden in zwei Bauabschnitten umgesetzt.

Am Bahnhaltepunkt Heufeld wurden im Bereich der Waldheimer Straße bereits 20 Stellplätze für Autos und 22 überdachte Fahrradstellplätze fertiggestellt.

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Entlang des südlichen Haltepunkt-Bereiches an der Waldheimer Straße wurden bereits 20 Parkplätze mit Einbahnstraßenregelung und 22 überdachte Fahrradstellplätze errichtet.

Auf der gegenüberliegenden Seite Richtung Ortsmitte Heufeld, gehen die Straßenbaumaßnahmen für einen Wendehammer vor dem ehemaligen Bahnhofsgebäude sowie von zehn Parkplätzen und 44 überdachten Fahrradstellplätzen in die finale Phase. Die Gesamtkosten beziffert die Bruckmühler Kämmerei aktuell auf 688 000 Euro. Darin eingeschlossen sind sämtliche Straßenbaumaßnahmen, die Parkplätze, die komplette Beleuchtung und die Fahrradständer.

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Was in der Kostenaufstellung noch fehlt und derzeit auch noch nicht abschließend beziffert werden kann, sind die finanziellen Aufwendungen für die Altlastenentsorgung des alten Gleisschotters mit einem Gesamtvolumen von zirka 1350 Tonnen.

Die staatliche Zuwendung bezifferte Angelina Probst von der Kämmerei auf 232 160 Euro: „Das ist die höchstmögliche Förderung von 80 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.“

Nach derzeitigen Baufortschritt und Planungsstand kann mit der Fertigstellung bis zum Jahresende gerechnet werden.

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