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Für Wiechser Ortsgemeinschaft

Bad Feilnbacher Gemeinderat bewilligt 2400 Euro pro Jahr für Bachofenverein

Der „Bachofen“ in Wiechs mit Obstgarten bildet den zentralen Treffpunkt der Dorfgemeinschaft.
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Der „Bachofen“ in Wiechs mit Obstgarten bildet den zentralen Treffpunkt der Dorfgemeinschaft.
  • VonKonrad Kriechbaumer
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Er ist der zentrale Treffpunkt für Stammtische und Ortsfeierlichkeiten: der „Bachofen“ im Bad Feilnbacher Ortsteil Wiechs. Der Gemeinderat wird den Verein nun erst einmal fünf Jahre lang mit 2400 Euro pro Jahr unterstützen, damit der Treffpunkt erhalten bleibt.

Bad Feilnbach – Um den Fortbestand des „Bachofens“ zu sichern, reichen die Einnahmen des Bachofenvereins nicht aus. Dieser ist nun an die Gemeinde mit der Bitte um einen Zuschuss herangetreten. Im Bad Feilnbacher Gemeinderat wurde dieser Antrag diskutiert, nun gibt die Gemeinde einen Zuschuss von 2.400 Euro jährlich.

Sebastian Obermaier (CSU) erläuterte seinen Ratskollegen den Antrag vom April dieses Jahres. Er schilderte, dass sich dort die Wiechser Dorfgemeinschaft zu Stammtischen treffe und auch Feste wie das jährliche Kirchenpatrozinium oder das Seifenkistenrennen dort gefeiert werden. Obermaier rief auch nochmal das Wiechser Laurenzispiel im Jahr 2015 in Erinnerung, mit dessen Erlös die Dorfgemeinschaft eine große Summe für einen guten Zweck spenden konnte. „Der Wiechser Bachofen war das erste Dorfgemeinschaftshaus in der Gemeinde, das ohne die Unterstützung der Gemeinde errichtet wurde“, schilderte Sebastian Obermaier.

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Die Miete für den Dorfplatz und die Warmmiete für den Dorfgemeinschaftsraum betragen im Monat 350 Euro. Der „Bachofenverein“ beantragte einen Zuschuss von 200 Euro monatlich, der direkt an den Vermieter überwiesen werden solle. „Wenn ich schaue, wie viel die Gemeinde für andere Dorfgemeinschaftshäuser wie Litzldorf und Dettendorf ausgegeben hat, erscheint dieser Betrag eher gering“, argumentierte Obermaier.

Sein Fraktionskollege Sepp Rauscher sprach sich auch für die Unterstützung der Gemeinde aus: „Der Bachofen ist der soziale Treffpunkt in Wiechs, die haben keinen Wirt, die haben nichts“, so der zweite Bürgermeister. Das Ziel, den Platz langfristig zu halten, sah auch Martin Kolb (CSU). Der Antrag wurde auch von Dr. Balthasar Spann (CSU) unterstützt. Kritisch sah Peter Menhofer (ÜWG), dass der Bachofenverein ein „nicht eingetragener “ und kein „eingetragener Verein“ sei.

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Sieglinde Angermaier (Grüne) schlug vor, mit dem Verpächter zu reden oder „fürs Bier mehr zu verlangen“. Dazu wurde berichtet, dass es bereits Gespräche gegeben habe, diese aber nicht von Erfolg gekrönt waren. So wurde der Beschlussvorschlag formuliert, jährlich 2400 Euro – befristet bis Ende 2026 – an den Pächter auszuzahlen. Angermaier hakte nach, ob der Zuschuss vorerst nicht auf zwei Jahre befristet werden könne, auch Konrad Schwaiger (SPD/Parteifreie) plädierte für eine zweijährige Befristung.

In der folgenden Abstimmung waren 17 Gremiumsmitglieder für einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 2400 Euro – befristet auf fünf Jahre. Zwei Gemeinderäten stimmten dagegen.

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