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Diskussion um Gasthaus „Zur Post“

Bad Feilnbach: Wohnungen anstelle von Gästezimmern

Das ehemalige Gasthaus „Zur Post“ in Au soll umgebaut werden: Es sollen Wohnungen und Gewerbe entstehen. Uneinig waren sich die Bauausschusssmitglieder über die Anzahl der notwendigen Stellplätze.
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Das ehemalige Gasthaus „Zur Post“ in Au soll umgebaut werden: Es sollen Wohnungen und Gewerbe entstehen. Uneinig waren sich die Bauausschusssmitglieder über die Anzahl der notwendigen Stellplätze.
  • VonKonrad Kriechbaumer
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Das ehemalige Gasthaus „Zur Post“ in Au bei Aibling soll umgebaut werden. Daher beschäftigte sich der Bad Feilnbacher Bau- und Umweltausschuss jüngst mit folgendem Antrag: profilgleicher Anbau mit vier Wohnungen auf der Westseite, Abbruch des Anbaus und Ersatzbau auf der Nordseite.

Bad Feilnbach – Gleichzeitig wurde eine Nutzungsänderung der Gaststätte im Erdgeschoss in Wohn- und Gewerberäume inklusive der Nutzungsänderung der Fremdenzimmer im ersten Obergeschoss in drei Wohnungen gewünscht.

Uneinig waren sich die Gremiumsmitglieder über die Anzahl der notwendigen Stellplätze, dennoch wurde das gemeindliche Einvernehmen mehrheitlich erteilt (9:1).

In dem historischen Gebäude, das sich baurechtlich im Innenbereich befindet, sollen sieben neue Wohnungen und eine Gewerbeeinheit entstehen, inklusive Altbestand ergeben sich daraus zwölf Wohnungen. Nach der geltenden Stellplatzverordnung sind insgesamt 17 Stellplätze nachzuweisen, für die bestehenden Wohnungen gilt ein Bestandsschutz. Die Anzahl der Stellplätze erschien Sieglinde Angermaier (Grüne), Marinus Moser (ÜW) und Konrad Schwaiger (SPD/Parteifreie) zu wenig.

„Situation schon sehr problematisch“

Nach der Stellplatzverordnung würden pro Wohneinheit zwei Stellplätze verlangt, im vorliegenden Fall kämen lediglich 17 Stellplätze auf zwölf Wohneinheiten. Dazu kämen eventuell Parkplätze für das geplante Gewerbe „Das kann ich so nicht mittragen“, lehnte Angermaier ab.

Auch Moser sah dies kritisch: „Die Parksituation dort ist schon sehr problematisch, teilweise parken dort Autos schon an der Straße. Es stellt sich auch die Frage, ob der Rettungsweg noch freigehalten werden kann“, so Moser.

Fahrzeuge stehen schon auf der Straße

Sepp Rauscher (CSU) stellte fest, dass im angrenzenden Weitmoosweg bereits Fahrzeuge auf der Straße stehen, plädierte aber für ein Vorgehen wie in anderen Fällen auch: „Wir müssen uns an geltendes Recht halten“, forderte Rauscher. Bürgermeister Anton Wallner erläuterte, dass die notwendigen Stellplätze, auch die des Gewerbes noch vom Landratsamt Rosenheim überprüft werden.

Dazu würden die entsprechenden Vorschriften, auch die gemeindliche Stellplatzsatzung zugrunde gelegt. Georg Stadler (CSU) fand, dass das Gremium „eine Luftnummer“ diskutiere, wenn später das Landratsamt über die Anzahl der Stellplätze entscheidet. In der Abstimmung stimmten neun Mitglieder für, Sieglinde Angermaier gegen die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens. Der persönlich beteiligte Dr. Balthasar Spann (CSU) nahm an der Diskussion und Abstimmung nicht teil.

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