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Besser für den Notfall wappnen

Bad Feilnbach will Sirenen umrüsten und neue installieren lassen

Um künftig auch die Bevölkerung zu warnen, soll unter anderem die Sirene auf dem Dach des Bad Feilnbacher Rathauses umgerüstet werden.
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Um künftig auch die Bevölkerung zu warnen, soll unter anderem die Sirene auf dem Dach des Bad Feilnbacher Rathauses umgerüstet werden.
  • VonKonrad Kriechbaumer
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Sechs Sirenen alarmieren derzeit im Gemeindegebiet Bad Feilnbach die Feuerwehren zu einem Einsatz. Doch künftig sollen die Anlagen nicht nur für die Alarmierung, sondern auch zur Warnung der Bevölkerung genutzt werden.

Bad Feilnbach – Um die Sireneninfrastruktur zu verbessern, wurde ein „Sonderförderprogramm zur Verbesserung der Warnstruktur“ aufgelegt, das dem Bad Feilnbacher Gemeinderat nun von Sophia Gasteiger, der Sachbearbeiterin für Feuerwehren vorgestellt wurde.

Förderprogramm für Warnstrukturen

So gebe es eine Empfehlung des Landratsamtes Rosenheim an die Gemeinden, jetzt im Rahmen des Sonderförderprogramms Neuanschaffungen und Umrüstungen vorzunehmen. Es wird davon ausgegangen, dass in den kommenden Jahren Vorgaben für die Warnung der Bevölkerung gesetzlich verpflichtend werden.

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„Derzeit werden diese Anlagen gut gefördert, unter Umständen ist das Förderprogramm ausgelaufen, wenn eine gesetzliche Verpflichtung kommt“, so Gasteiger. Sie zählte auf, dass im Gemeindegebiet derzeit sechs Sirenen vorhanden sind. Nach Rücksprache mit den Feuerwehr-Kommandanten und einer ersten Einschätzung einer Fachfirma könnten im Bereich Bad Feilnbach drei neue Sirenen installiert und die zwei bestehenden auf dem Schul- und Rathausdach umgerüstet werden.

Auch die Auer Sirene am Schulhaus soll umgerüstet werden. Im Bereich der Feuerwehr Dettendorf könnte eine weitere Sirene in Kematen dazukommen, in Litzldorf sollte die Sirene auf dem Dach des Feuerwehrhauses umgerüstet werden.

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Gasteiger schlüsselte auch die notwendigen Investitionen für diese Maßnahmen auf. So kostet eine Neuanschaffung einer freistehenden Mastsirene rund 19 500 Euro (netto), eine Dachsirene rund 10 000 Euro (netto). Für die Umrüstung werden etwa 1500 Euro (netto) fällig. „Es gab diesbezüglich noch keine Gespräche mit Betroffenen oder Anwohnern“, schilderte Sophia Gasteiger.

Investitionen klar befürwortet

Sebastian Obermaier (CSU) wünschte sich, dass die Standorte genauestens überprüft werden, um das Ortsbild nicht zu gefährden. Er plädierte für Dachsirenen, da freistehende Masten sind nicht so schön seien.

Einstimmig (19:0) fasste der Gemeinderat Bad Feilnbach den Beschluss, das Förderprogramm in Anspruch und die Neuanschaffung und Umrüstung der Sirenen in Angriff zu nehmen.

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