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BAD FEILNBACH

Bad Feilnbach: Und hoch die Beine! – Neue Kneippanlage eingeweiht

Von der Gesundheit fördernden Wirkung überzeugt sind (von links) Ute Preibisch, Cornelia Wagner und Bürgermeister Anton Wallner. Foto: Strim
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Von der Gesundheit fördernden Wirkung überzeugt sind (von links) Ute Preibisch, Cornelia Wagner und Bürgermeister Anton Wallner.
  • VonPeter Strim
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Bad Feilnbach hat jetzt eine nigelnagelneu Kneippanlage „Am Osterbach“. Rund 160 000 Euro hat die Anlage gekostet. Jetzt wurde sie feierlich eingeweiht.

Bad FeilnbachBad Feilnbach hat wieder eine funktionsfähige Kneippanlage. Nach knapp sechsmonatiger Bauzeit wurde die neue Einrichtung „Am Osterbach“ offiziell eingeweiht. Von der neuen Anlage inspirieren ließen sich unter anderem die Toursimuschefin Cornelia Weber, ihre Vorgängerin Ute Preibisch, Dr. Hans-Jürgen Eisele, Vize-Vorsitzender des Kur- und Tourismusvereins sowie Gudrun Straßer und Sabine Sporrer vom Kneipp-Verein Rosenheim.

„Sebastian Kneipp hätte sich gefreut“

„Alt wollen sie werden, gesund wollen sie bleiben, aber etwas tun dafür wollen sie nicht“: Dieser Spruch stammt vom Priester Sebastian Kneipp. Nach Ansicht von Bürgermeister Anton Wallner hätte sich der Naturheilkundler mit seiner Kaltwassertherapie sicherlich über eine derartige Anlage gefreut.

Ökumenische Feier

Pfarrer Ernst Kögler beim Segen der neuen Bad Feilnbacher Kneippanlage. Strim

Wie Pfarrer Ernst Kögler von der Pfarrei Herz Jesu Bad Feilnbach in der ökumenischen Segnungsfeier betonte, liege die äußere und innere Gesundheit in der richtigen Ordnung Gottes zu dessen Schöpfungswerk auch das Wasser gehöre. Auf die römische Göttin „Cura“ eingehend, seien, laut Pfarrer Dr. Klaus Wagner-Labitzke von der evangelischen Kirchengemeinde Bad Aibling, Menschen „Wesen der Sorge, die Fürsorge und Pflege bedürfen“.

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In den 90er-Jahren wurde das erste Kneippbecken errichtet, so Wallner. Zunächst wurde überlegt, ob man die alte Anlage sanieren könne, allerdings war das nicht wirtschaftlich und so entschied man sich für einen Neubau an gleicher Stelle. So unterbreitete ein Planungsbüro vor rund zwei Jahren ein Konzept für einen Neubau „Am Osterbach“ samt einer Kostenschätzung von 119 000 Euro. Diese Kosten waren allerdings nicht zu halten – unter anderem durch Auflagen von Fachbehörden, wie Gesundheitsamt sowie dem Behindertenbeauftragten – und so kostet das neue Kneippbad nach derzeitigem Stand rund 160 000 Euro. Jetzt hat die Gemeinde eine barrierefreie Anlage.

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Als „sehr gelungen“ bezeichnete Cornelia Weber die neue Kneippanlage, die Einheimischen, aber auch Touristen zugutekommt. Angebote und Kurse zur richtigen Kneipp-Anwendung bieten auch die Volkshochschule der Kommune sowie der Kneipp-Verein Rosenheim.

Praktische Tipps

Und wie es geht, zeigten bei der Eröffnung auch Gudrun Straßer und Sabine Sporrer vom Kneipp-Verein Rosenheim. Sie gaben Anleitungen mit praktischen Beispielen wie Wassertreten, Bewegen über unterschiedlich angelegte Wege und Armbädern.

Für die musikalische Umrahmung sorgten die Schwestern Franziska und Regina Kolb und Markus Moosegger.

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