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BEITRAG ZUR KLIMAWENDE

Bad Feilnbach setzt weiterhin auf Ökostrom

Die Kommune will auch künftig für den Strombedarf Ökostrom nutzen – das entscheid jetzt der Gemeinderat einstimmig.
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Die Kommune will auch künftig für den Strombedarf Ökostrom nutzen – das entscheid jetzt der Gemeinderat einstimmig.
  • VonKonrad Kriechbaumer
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Der Gemeinderat hat jetzt einstimmig beschlossen, dass die kommunale Strombeschaffung weiterhin mit Ökostrom ausgeschreiben werden soll. Obendrein sollen regenerative Energieanlagen in der Kommune vorangetrieben werden.

Bad Feilnbach – Mit der Bündelausschreibung für die kommunale Strombeschaffung 2023 bis 2025 befasste sich der Bad Feilnbacher Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. In bewährter Weise soll dabei der Bayerische Gemeindetag bayernweit eine Ausschreibung durchführen, um auf diese Weise für viele Gemeinden im Freistaat günstige Strompreise zu erzielen.

Kosten nahezu identisch

Hier gab es die Optionen, ob Normal- oder Ökostrom ausgeschrieben werden soll. Im Beschluss hielt der Gemeinderat an der Variante Ökostrom fest. Diskutiert wurde darüber, ob eine Neuanlagenquote aufgenommen werden soll. Mit der Neuanlagenquote soll sichergestellt werden, dass der Strom aus relativ neu errichteten Anlagen stammt, so soll die Energiewende vorangetrieben werden.

Wählt man Strom aus neuen Anlagen, wird es teurer

Der Preis für den Ökostrom ohne Neuanlagenquote weiche dabei nicht erheblich vom Normalstrompreis ab. Bei der Ausschreibung von Ökostrom mit Neuanlagenquote müsse die Gemeinde zwischen einem halben und einem Cent pro Kilowattstunde drauflegen. Rund 11.000 Euro im Jahr würde diese Variante an Mehrkosten verursachen. Sieglinde Angermaier (Grüne) sprach sich für die Variante mit Neuanlagenquote aus: „Klimaschutz gibt’s nicht zum Nulltarif.“

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Sepp Rauscher (CSU) schlug vor, die günstigere Variante zu wählen und das eingesparte Geld lieber in regenerative Anlagen in der Gemeinde zu investieren: „Wir könnten zum Beispiel das Feuerwehrhaus in Au mit einer Photovoltaikanlage ausstatten“, so Rauschers Idee. Diese Idee befürwortete auch Thomas Forster (Grüne), forderte aber, dass der Gemeinderat „hier nicht nur Lippenbekenntnisse mache“, sondern auch Taten folgen lasse.

Regenerative Energieanlagen

Einstimmig lautete der Beschluss, dass im Rahmen der Bündelausschreibung 2023 bis 2025 zu 100 Prozent Ökostrom ohne Neuanlagenquote beschafft werden soll. Leitungsgemessene Anlagen, Straßenbeleuchtungsanlagen und Heizanlagen sollen dabei in einem jeweiligen Speziallos (wie zuletzt) ausgeschrieben werden.

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Ferner sollen die eingesparten 33.000 Euro für regenerativen Energieanlagen in der Gemeinde Bad Feilnbach eingeplant werden. Die Verwaltung wurde beauftrag, umgehend die Abnahmestellen im geforderten Datenformat zu erfassen, auf Vollständigkeit zu überprüfen und zu ergänzen.

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