Ab Montag wird renoviert

Bad Feilnbach: Pfarrkirche „Herz Jesu“ bis Mitte September geschlossen

Die Pfarrkirche Herz Jesu in Bad Feilnbach ist ab 12. April gesperrt. Nach den Renovierungsarbeiten soll sie ab Mitte September wieder in frischem Glanz erstrahlen.
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Die Pfarrkirche Herz Jesu in Bad Feilnbach ist ab 12. April gesperrt. Nach den Renovierungsarbeiten soll sie ab Mitte September wieder in frischem Glanz erstrahlen.
  • vonPeter Strim
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Die Erstkommunionkinder werden am Sonntag, 11. April, noch vorgestellt. Doch dann bleibt die Pfarrkirche „Herz Jesu“ in Bad Feilnbach bis Mitte September erst einmal geschlossen.

Bad Feilnbach – Am kommenden „Weißen Sonntag“, 11. April, ist die Pfarrkirche Herz Jesu Bad Feilnbach vorerst ein letztes Mal für die Gläubigen geöffnet. Allerdings mit sehr beschränktem Platzangebot, wie die Pfarrei mitteilt. An diesem Tag werden die Erstkommunionkinder vorgestellt und die bereits aufgrund der Coronabeschränkungen wenigen verfügbaren Plätze sollen Eltern, Geschwistern und Angehörigen zur Verfügung gestellt werden.

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Ab Montag, 12. April, bleiben die Pforten des Gotteshauses in der Ortsmitte von Bad Feilnbach dann geschlossen. Grund dafür ist eine notwendig gewordene Innensanierung der Kirche, die in den Jahren 1956/57 nach den Plänen des Münchner Architekten Joseph Rampl geschaffen wurde.

Die Gottesdienste finden während der kommenden Monate in der Wallfahrtskirche „Maria Morgenstern“ in Lippertskirchen statt. Über die Gottesdienstzeiten informiert die Pfarrei über den Kirchenzettel oder auf den Aushängen. Die Donnerstagsgottesdienste finden in der St. Laurentiuskirche in Wiechs statt.

Auch das Altarrelief wird restauriert

In den Monaten bis voraussichtlich Mitte September bekommen Wände und Decken einen frischen Anstrich. Restauriert werden in dieser Zeit das Altarrelief „Majestas Domini“ aus Natursteinmosaik, die Fenster mit den Glasmalereien und die Emporbrüstung, wozu Arbeits- und Schutzgerüste erforderlich sind. Eingehaust wird die Orgel, die mit Lüftungs- und Heizgeräten bestückt wird, damit Schimmelbildung während der Bauzeit verhindert wird.

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Renoviert werden ebenso Bodenbelag, Heiligenfiguren und Holzskulpturen. Im Fokus steht zudem eine energetische Optimierung, die unter anderem auch eine Neugestaltung des Lichtkonzepts nach aktuellen technischen Möglichkeiten beinhaltet.

Nach vorliegenden Schätzungen sind die Renovierungsmaßnahmen mit einem Kostenaufwand von 400.000 Euro verbunden, welche die Pfarrei Herz Jesu Bad Feilnbach aus eigener Kraft stemmen muss. Von Seiten des Erzbischöflichen Ordinariats für München und Freising ist keine finanzielle Unterstützung zu erwarten. Die Gemeinde hatte per Ratsbeschluss einen Zuschuss als Förderung im Rahmen von freiwilligen Leistungen in Höhe von 20.000 Euro beschlossen und zugesichert. Spenden sind der Pfarrei nach wie vor sehr willkommen.

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