Pfarrei St. Martin in Au

Bad Feilnbach: Christine Wörndl kümmert sich seit 1984 um die Gebetsabende

In den Ruhestand verabschiedete Pfarrer Ernst Kögler (rechts) in Au die langjährige Organisatorin Christine Wörndl (links) und dankte ihrer Weggefährtin Lisi Pauls.
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In den Ruhestand verabschiedete Pfarrer Ernst Kögler (rechts) in Au die langjährige Organisatorin Christine Wörndl (links) und dankte ihrer Weggefährtin Lisi Pauls.

Gebetsabende haben in der Pfarrei St. Martin in Au eine über Jahrzehnte anhaltende Tradition. Beständig pflegen zahlreiche Gläubigen die Abende nach gutem Brauch. Sie tun dies in inniger Verbundenheit mit Gott sowie im Vertrauen auf die Fürsprache der Mutter Gottes.

Au –Treffpunkt für die katholischen Christen ist an den Herz-Jesu-Freitagen, also jeweils am ersten Freitag im Monat, die barocke Pfarrkirche. Für das Gelingen dieser Veranstaltung mit Rosenkranz, Beichtgelegenheit und Eucharistiefeier hatte in den vergangenen 36 Jahren Christine Wörndl aus Hundham stets ein gutes organisatorisches Händchen. Die treue Dienerin Gottes stellt aus Altersgründen ihr Amt zur Verfügung. Pfarrer Ernst Kögler verabschiedete Wörndl in den Ruhestand.

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1984 suchte die Pfarrei St. Martin unter Pfarrer Lorenz Perzlmeier und Diakon Helmut Mayr eine neue Organisatorin zur Durchführung der damaligen Sühnenacht und später umbenannten Gebetsabende. Überzeugt durch motivierende Worte – „Du machst es!“ und „Sie schaffen das!“ – sagte Wörndl zu. An den Abend ihres Amtsantritts erinnert sie sich noch gut.

In ihrem Wirken und Bemühen um Beichtväter, Geistliche für die Eucharistiefeiern sowie die musikalische Gestaltung der Gottesdienste war die inzwischen 72-jährige Hundhamerin nie alleine. Die Regie führte nach ihren Angaben immer die Mutter Gottes, auf die sie zeitlebens vertraute. In all den Jahren ging ihr das Herz zur Sache „Gebetsabend“ auf. Unterstützung bekam Wörndl von engagierten und zur Sache stehenden Frauen aus der Pfarrei, darunter Lisi Pauls. Treuer Mitstreiter insbesondere in der musikalischen Gestaltung der Gebetsabende waren Organist Hermann Stahuber und seine Brüder.

Unvergessen bleibt Wörndl zufolge, bezogen auf liturgische Abläufe, die Mitwirkung von Diakon Helmut Mayr, der im vergangenen Jahr verstarb.

Viele geistliche Früchte, so Pfarrer Kögler in seiner Laudatio, seien mit Wörndls Hilfe zum Wohle aller erwachsen geworden. Der Brauch der Gebetsabende soll in Au weitergehen. Aus dem „Du schaffst es!“ wird ein „Wir schaffen es!“, wenn Frauen aus Au „wohlfühlende Abende“ unter dem „Herzen Marias“ für die Pfarrei durchführen und so als Nachfolger in Wörndls Fußstapfen treten. pes

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