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Fragen und Anliegen der Bürger besprochen

Bürgerdialog in Bad Feilnbach unter freiem Himmel

Zur Lüftungsproblematik an der Leo-von-Welden-Schule fragte Daniela Vogler (mit Mikro) bei Bürgermeister Anton Wallner (vorn links) nach.
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Zur Lüftungsproblematik an der Leo-von-Welden-Schule fragte Daniela Vogler (mit Mikro) bei Bürgermeister Anton Wallner (vorn links) nach.
  • VonPeter Strim
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Nach Litzldorf, Au und Wiechs fand der offene Bürgerdialog im Freien nun auch in Bad Feilnbach statt. Gut 90 Bürger kamen zum Rathausplatz, um ihre Fragen und Anliegen an Bürgermeister Anton Wallner zu richten.

Bad Feilnbach – Ihm zur Seiten standen die Gemeinderäte Josef Rauscher (CSU), Sebastian Gasteiger (CSU), Petra Eirainer, Siglinde Angermaier, Thomas Forster und Stephan Oberprieler (Bündnis90/Die Grünen), Marinus Moser (ÜW) und Konrad Schwaiger (SPD/Parteifreie).

Dr. Andrea Erhart-Leicht von der Initiative „Gesundheit vor 5G“ kritisierte ein ihrer Meinung nach großes Informationsdefizit zur Mobilfunktechnik „5G“ seitens der Gemeinde und die noch immer ausstehende Bürgerversammlung. Sie forderte vom Bürgermeister eine Bestätigung des neuen Termins am Mittwoch, 19. Mai.

Wallner wiederholte die Argumente aus Gemeinderatssitzungen und vorherigen Bürgerdialogen und informierte darüber, dass die Rechtsaufsichtsbehörde das Bürgerbegehren als unzulässig eingestuft habe. Bürgerversammlungen dürften aufgrund des Corona-Lockdowns noch immer nicht abgehalten werden. Dennoch habe er nach einer Lösung gesucht und die Bürgerdialoge unter freiem Himmel angeboten.

Präsenzunterricht und die Anschaffung geeigneter Lüftungsgeräte an der Leo-von-Welden-Schule waren Anliegen von Daniela Vogler. Der Bürgermeister erklärte, dass die Bad Feilnbacher und die Auer Grundschule komplett saniert und mit geeigneten Lüftungsanlagen ausgestattet worden seien.

Daher gebe es auch keine Förderungen für die zusätzliche Anschaffung von Luftreinigungsgeräten. Für den Präsenzunterricht der neunten Mittelschulklasse wurde eine Ausweichmöglichkeit im Heimgartensaal geschaffen. Ebenso wurden in enger Abstimmung mit der Schulleitung Tabletts angeschafft, sei eine personelle Aufrüstung für einen einigermaßen durchführbaren Unterricht in Präsenz vorgesehen.

Mehr Informationen aus dem Mangfalltal finden Sie hier.

Mehrere Bürger interessierten sich für den Rathausneubau und das Moorbadehaus. Wallner betonte, dass es Ziel der Kommune sei, das Markenzeichen „Moor“ wieder attraktiver zu machen. Konkrete Pläne gebe es allerdings noch nicht.

Über den „Drachen“ als neuen Mitarbeiter der Verwaltung wollte Gemeinderat Konrad Schwaiger Genaueres wissen. „Hansi“ – wie er getauft wurde – sei inzwischen zu einem begehrten Fotomodell am Rathausplatz geworden. Die Bürger lobten das Ortszentrum als beliebten Treffpunkt, der sich auch aufgrund der Wochenmärkte gemausert habe.

Anmerkungen aus der Bürgerschaft gab es zur Beleuchtung im Bereich Rathausplatz, Edeka-Markt und Kufsteiner Straße. Für Abhilfe sollen laut Wallner Veränderungen an der Verkabelung und den Schaltmöglichkeiten zur Reduzierung der Lichtintensität sorgen. Zur Verringerung der Lichtverschmutzung sollen die Pflanzenbeete nicht mehr beleuchtet werden. Dafür erhalte die Mariensäule einen Spot, der die Patrona Bavaria auch bei Nacht ins rechte Licht rücken solle.

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