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So schmeckt „flüssige Landschaft“

„Bad Feilnbach brennt“ – Obstbauern laden am 19. September in ihre Destillerien ein

Wenn „Bad Feilnbach brennt“, laden auch die Edelbrand-Sommeliers Christian (links) und sein Sohn Simon Eder auf ihren Wachingerhof in Bad Feilnbach ein, wo schon seit 1887 Obst gebrannt wird.
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Wenn „Bad Feilnbach brennt“, laden auch die Edelbrand-Sommeliers Christian (links) und sein Sohn Simon Eder auf ihren Wachingerhof in Bad Feilnbach ein, wo schon seit 1887 Obst gebrannt wird.

„Bad Feilnbach brennt“ wieder. Nach der coronabedingten Pause im vergangenen Jahr laden die Bad Feilnbacher Obstbauern am Sonntag, 19. September, zum zweiten Mal zu dieser Veranstaltung ein. Von 10 bis 19 Uhr öffnen sich die Tore von sechs Obstbrennereien. Die Besucher können alles rund um die Kunst des Brennens erfahren und deren Ergebnisse in flüssiger Form verkosten.

Bad Feilnbach – Christian Eder formuliert es „flüssig“: „Wir produzieren trinkbare Landschaft!“ Wie trinkbar die Gegend rund um Bad Feilnbach ist, zeigen Biobauer Eder und fünf seiner Kollegen am Sonntag, 19. September. Unter dem Titel „Bad Feilnbach brennt“ öffnen sie die Tore ihrer Bauernhöfe, die allesamt über Obstbrennereien verfügen. Von 10 bis 19 Uhr können Besucher an diesem Tag alles rund um die Kunst des Brennens erfahren und deren Ergebnisse in flüssiger Form verkosten.

Mit dem Shuttle von Hof zu Hof

Damit all das auf Basis der Straßenverkehrsordnung geordnet passiert, verkehren Shuttle-Busses zwischen den Höfen.

„Bad Feilnbach gilt als das Brenner-Dorf in Bayern und trägt obendrein seit 2018 den Titel Genussort“, erläutert Cornelia Weber, die Leiterin des örtlichen Kur- und Tourismus-Büros. Rund 120 Brennrechte auf den Höfen zeugen von einer eindrucksvollen Dichte an Destillerien.

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Das gern als das „bayerische Meran“ bezeichnete Dorf hat sich schon lange dem Obstanbau verschrieben. Naturnahe Streuobstwiesen prägen das Landschaftsbild. Im Jahr 2019 feierte „Bad Feilnbach brennt“ erfolgreich Premiere. Nach einer pandemiebedingten Pause im vergangenen Jahr folgt nun die zweite Veranstaltung, mit der die Initiatoren rund um Christian Eder auch beim eigenen Nachwuchs „brennendes“ Interesse wecken wollten.

„In den meisten Fällen ist uns das gelungen“, berichtet Eder, auf dessen Wachingerhof seit 1887 gebrannt wird. Sohn Simon erwarb vor zwei Jahren den Titel „Edelbrand Sommelier,“ den der Vater schon seit 2012 trägt. Dafür ist viel Wissen rund um edle Brände erforderlich. Der über zwei Dutzend Sorten umfassenden Liste an Destillaten und Likören fügte der Junior bereits zwei neue Gin-Sorten hinzu.

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Vater und Sohn, die wie die meisten ihrer Kollegen einen eigenen Hofladen betreiben, verkaufen ihre edlen Tropfen per Internet-Shop weltweit. Dazu zählen auch Raritäten wie ein Quitten- und ein Bier-Brand. „Das sind reine Naturprodukte, deren Rohstoffe auf unseren Wiesen wachsen“, erläutert Simon Eder.

Einblicke in die hohe Kunst des Brennens

Um aus dem Streuobst echte Köstlichkeiten entstehen zu lassen, bedarf es der hohen Kunst der Brenner, die im Ort wieder mehr Anhänger findet und von der sich Besucher am 19. September überzeugen können.

„Bad Feilnbach brennt“ findet am 19. September, von 10 bis 19 Uhr, statt. Ein Shuttle-Bus verkehrt in dieser Zeit zwischen den sechs beteiligten Höfen. Der Eintritt ist frei, das persönliche Probierschnapsglas für die Tour von Hof zu Hof kostet fünf Euro und ist ein schönes Andenken an diesen genussvollen Tag. (re)

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