Bad Feilnbach: 20000 Euro für Kirchen-Sanierung

Auch das Altarbild des Münchener Kunstmalers Willibald Bierl mit dem Motiv vom Herzen Jesu soll nach der Sanierung in neuem Glanz strahlen.
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Auch das Altarbild des Münchener Kunstmalers Willibald Bierl mit dem Motiv vom Herzen Jesu soll nach der Sanierung in neuem Glanz strahlen.

Gemeinderat gibt fünf Prozent der Sanierungskosten für die Pfarrkirche Herz Jesu Bad Feilnbach dazu. Was alles ansteht und wann die Kirche geschlossen wird, lesen Sie hier.

Von Peter Strim

Bad Feilnbach– Die Pfarrkirche Herz Jesu Bad Feilnbach soll im. Geplant sind die Arbeiten vom 26. April bis 15. September 2021 – in diesem Zeitraum ist die Kirche geschlossen. Die Gesamtkosten sollen sich nach Schätzungen auf 400 000 Euro belaufen. Die Pfarrei muss die Kosten aus eigener Kraft stemmen. Eine finanzielle Unterstützung vom Erzbischöflichen Ordinariat für München und Freising sei nicht zu erwarten.

Pfarrer bittet um Zuschuss

Monetäre Unterstützung ist daher von Nöten: Pfarrer Ernst Kögler bat die Gemeinde um einen Zuschuss. Den betreffenden Antrag hatte Kirchenpfleger und Gemeinderat Sebastian Gasteiger (CSU) den Gremiumsmitgliedern in der jüngsten Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus in Litzldorf vorgestellt.

Letzter Baustein im Sanierungsprogramm

Die Pfarrkirche Herz Jesu Bad Feilnbach ist der vorläufig letzte Baustein im Sanierungsprogramm der Gotteshäuser im Pfarrverband Maria Morgenstern. Im Vordergrund der Renovierungsarbeiten der Kirche, die 1956/57 vom Münchener Architekten Joseph Rampl geschaffen wurde, steht eine energetische Optimierung.

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Dazu gehören neben Weißelarbeiten, Reparaturarbeiten sowie die Gestaltung eines Lichtkonzepts. Obendrein die Reinigung des Altarbildes aus Natursteinmosaik, welches vom Münchner Kunstmaler Willibald Bierl 1971 geschaffen wurde.

Zuschüsse der Gemeinde gab es auch in der Vergangenheit

In seinem Antrag verwies Kirchenpfleger Gasteiger auf die Zuschüsse seitens der Gemeinde, welche für die vergangenen Kirchensanierungen in der Kommune geleistet wurden und nun auch für die Pfarrkirche Herz Jesu benötigt werden.

Gremium steht zur Erhaltung

Sowohl Rathauschef Anton Wallner (CSU), als auch die Ratsmitglieder, stehen zum Erhalt der Kirchen in der Gemeinde. Im Rahmen freiwilliger Leistungen und verfügbarer Haushaltsmittel sei eine Förderung zwischen zwei und fünf Prozent der ursprünglichen Schätzkosten möglich. Und solle auch dem Gotteshaus zugutekommen – da waren sich alle Gemeinderäte einig. Nach Mehrheitsbeschluss mit 20 Ja-Stimmen, Gemeinderat Gasteiger war als Vertretung des Antragstellers vom Votum ausgeschlossen, erhält die Pfarrei Herz Jesu 20 000 Euro für die Innensanierung.

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