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Alle packen mit an

Bad Aiblings Tafelkunden: Auch über Ostern gut versorgt

Beim Packen der Transportkisten in der Bad Aiblinger Tafel: (von links) die Ehrenamtlichen Winfried Summerer, Charlott Stöckel, Gabi Göhring und Notburga Mayr. Im Hintergrund die fertig gepackten Transportkisten. Hadersbeck
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Beim Packen der Transportkisten in der Bad Aiblinger Tafel: (von links) die Ehrenamtlichen Winfried Summerer, Charlott Stöckel, Gabi Göhring und Notburga Mayr. Im Hintergrund die fertig gepackten Transportkisten.
  • Eva Lagler
    VonEva Lagler
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Ostern. Langes Wochenende. Zwei Feiertage. Bei der Bad Aiblinger Tafel aber läuft alles wie immer. Fast.

Bad Aibling – Mit Ausnahme, dass bereits am Gründonnerstag statt wie sonst am Freitag – die Lebensmittel für die Kunden gepackt, verteilt beziehungsweise ausgefahren werden.

Es ist ohnehin nur eine Handvoll Kunden, die derzeit direkt zur Tafel an der Rosenheimer Straße kommt. Aufgrund der aktuellen Inzidenzzahlen fahren die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Einrichtung derzeit die Ware zu fast allen Kunden im Stadtgebiet sowie in den umliegenden Gemeinden.

Tafelleiter Dr. Stefan Stöckel und der Fahrer des Transporters beim Ausladen.

Reger Betrieb am Gründonnerstag

So herrschte in der vergangenen Woche bereits am Donnerstag reger Betrieb – beim Team der Tafel unter Leitung von Dr. Stefan Stöckel. Waren abholen, ausladen, sortieren, Kisten packen, einladen und ab zu den Empfängern. Rund 100 Haushalte versorgt die in der Kurstadt ansässige Tafel – insgesamt knapp 400 Personen, so Stöckel. 60 ehrenamtliche Helfer sind insgesamt verfügbar, wenn sie gebraucht werden.

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In Bad Feilnbach und Tuntenhausen läuft die Koordination über die örtlichen Nachbarschaftshilfen, in Großkarolinenfeld über die evangelische Kirche.

Zu Ostern läuft der Betrieb Stöckel zufolge nicht recht viel anders als sonst. Aber ein paar kleine Überraschungen finden sich dann doch „versteckt“ in den Kisten, verrät seine Frau Charlott Stöckel: bunte Ostereier, ein paar Süßigkeiten – und Lämmer aus Biskuitteig, die eine Bäckerei gespendet hat. Dazu Gemüse, Obst, Nudeln, Butter, Wurst und was die Spendenlager sonst noch alles hergeben – so kann das Osterfest kommen.

Der Fahrer des Kühltransporters Jürgen Seidel und Angela Martin beim Ausladen der Gemüselieferung.

Schokohasen und Nougat-Eier folgen erst später

Kleine „Zuckerl“ wie Schokoosterhasen, Nougat-Eier und Co. sind bei der Tafel erfahrungsgemäß dann „Nachzügler“. Sie werden laut Stöckel erst nach dem Ostergeschäft in den Einkaufs- und Supermärkten gespendet. Die Freude darüber ist dann genau so groß.

Überhaupt lasse sich keine nachlassende Spendenbereitschaft in Zeiten der Pandemie oder der Lockdowns feststellen, sagt der Leiter der Tafel. Im Gegenteil: „Im vergangenen Jahr haben wir deutlich mehr Spenden bekommen als sonst. Sowohl in Naturalien als auch finanziell“, freut er sich über die große Solidarität im Mangfalltal.

Große Hilfe auch für die Helfer

Besonders stark habe sich das während der ersten Welle bemerkbar gemacht. „Aber wir kriegen auch jetzt immer noch Spenden. Viele fragen, was gerade gebraucht wird und bringen es dann vorbei.“ Für die Helfer eine große Hilfe, denn so manches lässt sich nicht gut kalkulieren – speziell bei der Frischware.

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