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SPUNDWÄNDE UND ROHRLEITUNGSBAU

Bad Aiblings Schulbaustelle: Aktivitäten derzeit nur „im Untergrund“

Rund um das ganze Neubau-Areal der St.-Georg-Schule an der Sonnenstraße wurden Spundwände eingerammt.
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Rund um das ganze Neubau-Areal der St.-Georg-Schule an der Sonnenstraße wurden Spundwände eingerammt.
  • VonJohann Baumann
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Das alte Schulgebäude ist komplett abgebrochen, der Bauschutt ist abtransportiert – jetzt kann der Neubau der St. Georg-Grund- und Mittelschule beginnen. Doch von Baukränen, Schalungselementen oder Ziegelsteinen ist derzeit weit und breit nichts zu sehen.

Bad Aibling – Dem Betrachter fallen lediglich die Spundwände rund um das Baugelände und einige Rohrleitungen auf. Bauaktivitäten finden derzeit nur „im Untergrund“ statt. Wolfgang Simon, Geschäftsführer der von der Stadt Bad Aibling beauftragten„Bauleitung Simon GmbH & Co.KG“ (Fürstenfeldbruck), erläutert unserer Zeitung das aktuelle Baugeschehen. „Die Spundwände dienen der Baugrubensicherung, aber insbesondere wird damit ein ,wasserdichter Trog‘ hergestellt, um unter dem vorhandenen Grundwasserniveau ausheben zu können“, erklärt der Bauingenieur.

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„Wäre die Baugrube mit Böschungen als sogenannte offene Baugrube erstellt worden, würde bei circa zwei Metern unter Gelände Grundwasser anstehen und man hätte einen sogenannten Teich.“ Auf dem Areal sind insgesamt sechs Brunnen auf circa 11,50 Meter Tiefe gebohrt, über welche das Grundwasser abgepumpt wurde. Die Sonden (Tauchpumpen) sind so eingebaut, dass sie bei etwa acht Meter Tiefe stehen.

Bis zu 11 Meter geht es in den Boden hinein

Die Spundwände binden unten in einer Tiefe zwischen neun und elf Metern eine dichte Bodenschicht ein. Somit ist vorgesehen, dass „trocken“ ausgehoben werden kann, so der Bauleiter. Eine Leitung fasst das hochgepumpte Grundwasser zusammen und führt es in ein Absetzbecken in der süd-östlichen Ecke des Baufeldes. Von dort wird das Wasser über drei sogenannten Schluckbrunnen wieder dem Grundwasser zugeführt. Außerdem sind noch Schutzrohe im Boden verlegt, in welchen verschiedene Strom- und Steuerleitungen unter der Baustraße queren.

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Die gesamte Wasserhaltungsanlage läuft mit Sicherheitseinrichtungen und hat auch eine Notstromeinrichtung, um jederzeit „anspringen“ zu können. „Es muss sowohl künftig während der Bauzeit des Kellers Regenwasser abgeführt werden können als auch eventuell eintretendes Grundwasser,“ schildert Wolfang Simon, der jedoch baldige „Oberflächenaktivitäten“ ankündigt: „Demnächst werden zwei Kräne aufgestellt und in den nächsten Wochen erfolgt der restliche Aushub für das Kellergeschoss.

Im Herbst 2023 soll alles fertig sein

Dann werden die Grundleitungen verlegt und anschließend die Bodenplatte in folgende Reihenfolge hergestellt: Einbringen der Sauberkeitsschicht, Einbau der Fundamente, Verlegung der Stahlarmierung und der Betoniervorgang.“ Der Neubau soll im Herbst 2023 fertiggestellt sein, dann können die rund 320 „St. Georg-Schüler“ wieder aus der temporären „Container-Schule“ an der Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Straße in ihr angestammtes Schulgelände zurückkehren.

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