Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


PREMIERE IN DREI WOCHEN

Bad Aiblings neuer Wochenmarkt ab 4. Juni immer freitags

In drei Wochen ist Premiere für den neuen Bad Aiblinge Genussmarkt. Alexandra Birklein vom Stadtmarketing und Benjamin Woelk vom Gustererhof trafen sich am Freitag zur weiteren Feinabstimmung vor Ort am Asam-Parkplatz in dem Bereich, in dem die Stände aufgestellt werden sollen.
+
In drei Wochen ist Premiere für den neuen Bad Aiblinge Genussmarkt. Alexandra Birklein vom Stadtmarketing und Benjamin Woelk vom Gustererhof trafen sich am Freitag zur weiteren Feinabstimmung vor Ort am Asam-Parkplatz in dem Bereich, in dem die Stände aufgestellt werden sollen.
  • Eva Lagler
    VonEva Lagler
    schließen

Aus dem Bad Aiblinger Wochenmarkt wird der neue Genussmarkt. Statt wie bisher donnerstags – und anders, als zunächst geplant am Samstag – findet er künftig immer freitags statt. Und zwar nicht mehr am Marienplatz, sondern neben dem Bauernmarkt (Asam-Mühle) auf dem Asam-Parkplatz.

Bad Aibling – Premiere für das neu konzipierte Marktgeschehen ist am 4. Juni. In den vergangenen Wochen und Monaten hat das Projekt des Stadtmarketings unter Federführung von Alexandra Birklein mehr und mehr Gestalt angenommen. Gemeinsam mit den Ansprechpartner von Wochen- und Bauernmarkt habe man sich auf das nun vorliegende Konzept geeinigt.

Wocheneinkäufe vor Ort erledigen

Dass es nun doch der Freitag statt des Samstags geworden ist, habe auch daran gelegen, dass man den Menschen, die nicht in in Bad Aibling leben, aber hier arbeiten, die Möglichkeit geben wolle, vor dem Wochenende ihre Wocheneinkäufe auf dem Markt zu tätigen.

Der Samstag als Markttag war bei einer vorausgegangenen Umfrage zwar am stärksten favorisiert gewesen, dicht gefolgt jedoch vom Freitag.

Lesen Sie auch: Start am Kellerberg: Am Montag rollen die Bagger an

Auch waren im Vorfeld kritische Stimmen laut geworden, die auf samstägliche Märkte in weiteren Kommunen im Einzugsbereich verwiesen und eventuelle Konkurrenz befürchtet hatten.

Aber auch die Idee, zusammen mit dem Bauernmarkt ein größeres Marktgeschehen auf die Beine stellen zu können, habe eine Rolle für den Wochentag gespielt. Eine Konkurrenz sehe man nicht, so Birklein: „Wir bereichern uns gegenseitig“, ist sie überzeugt.

Diese Fieranten stehen schon fest

Zehn Fieranten sind Birklein zufolge nun schon fix – neben den Bauernmarktanbietern und der Gärtnerei Gustererhof von Benjamin Woelk, der seit vielen Jahren montags und donnerstags auf dem Marienplatz sowie freitags am Asamplatz mit Obst, Gemüse, Kräutern, Pflanzen und Eiern vertreten ist.

Dazu kommen nun die Glonntaler Backkultur GmbH von Antonia Weiß, Claudia Pleml mit Südtiroler Speck, Wurst und Käse, Monika Bach Peretti mit Weinen, Grappa, Olivenöl und Pesti vom Gardasee sowie Josef Haag mit Essig, Öl und marinierter Feinkost.

Vom herzhaften Kas bis zum süßen Crêpe

Oliven, Käse und Aufstriche gehören zum Sortiment von Mohsen Bahrami, während die „Manufaktur am Tegernsee“ Tee, Gewürze, Sirup, Marmelande und Liköre anbietet. Am „Kaasloabi“-Stand von Gisela Torretta gibt es eine breite Palette an Käsespezialitäten, während an „Tom‘s Wurst“-Stand von Thomas Hieble Würstl aus Landshut, Sauerkraut und Getränke zu finden sind. Wolfgang Mehlhorns „WM Catering“ rundet das Angebot mit süßen und deftigen Crêpes ab.

Aktionsstände kommen noch hinzu

Zu den Fieranten, die jeden Freitag vor Ort sind, kommen weitere im Wechsel. Sie bringen (während der Saison) Spargel, Honigprodukte, Käse, Schnäpse, Marmeladen, Liköre und Bauernobst, frische selbstgemachte Nudeln sowie griechische Spezialitäten mit. Geöffnet ist der Markt von 8 bis 17 Uhr.Er wird sich laut Birklein auf den Asam-Parkplatz erstrecken, der dazu etwa zur Hälfte gesperrt sein wird. Sollte die Nachfrage von Fieranten größer werden, denke man auch darüber nach, eventuell einige Stände auf dem Marienplatz unterzubringen.

Das sagt Alexandra Birklein zum neuen Standort

Frau Birklein, warum findet der künftige Wochenmarkt am Asamplatz und nicht im Herzen der Stadt, am Marienplatz statt?

Alexandra Birklein: Zum einen, weil es mit zehn fixen Standbetreibern und den noch dazukommenden wechselnden Fieranten am Marienplatz von Haus aus schon recht eng wäre und wir in Corona-Zeiten auch das Problem mit den Abständen hätten. Zum anderen auch wegen der großen Baustelle „Lichtspielhaus“ (voraussichtlich ab dem kommenden Jahr, Anm. de. Red.). Da haben wir gesagt, wir starten gleich am Asamplatz, da haben wir eine sichere Bleibe. Die Ist-Situation ist dort im Moment besser.

Aber grundsätzlich wäre der Markt zur Belebung der Innenstadt und als Frequenzbringer für die Geschäfte am Marienplatz doch zentraler angesiedelt, auch für Laufkundschaft?

Birklein: Wir schließen auch nicht aus, dass wir eines Tages wieder umziehen werden. Auch wenn weitere wechselnde Anbieter hinzukommen sollten, kann man darüber nachdenken, auch am Marienplatz Stände aufzustellen. Jetzt im Sommer planen wird außerdem am Freitagnachmittag immer Livemusik am Marienplatz, so dass dort auch etwas geboten ist.

Es hieß zunächst, der Asamparkplatz werde freitags wegen des Marktes gesperrt. Zudem fallen bis weit ins kommende Jahr hinein die Parkplätze in der Kellerberg-Tiefgarage weg. Die ersten Kunden fragen sich schon, wo sie dann parken sollen?

Birklein: Die Parkplatzsituation ist nicht ganz einfach und wird mit der künftigen Baustellensituation noch schwerer. Deshalb ist angedacht, den Asam-Parkplatz nur zur Hälfte zu sperren. Wir sind außerdem schon am Basteln und Überlegen, ob wir vielleicht eine Lösung anbieten können, indem wir mittels Transportradl dem Kunden seine Einkäufe zum Auto bringen können oder Ähnliches.

Mehr zum Thema

Kommentare