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Bad Aiblinger Stadtrat zur Ökomodellregion: Bio wichtiger als regional?

„Das Projekt ist dazu da, die Bio-Landwirtschaft nach vorne zu bringen, aber natürlich habe auch die konventionelle Landwirtschaft ihre Berechtigung“, sagte Stefaie Adeili, Projektmanagerin der Modellregion.
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„Das Projekt ist dazu da, die Bio-Landwirtschaft nach vorne zu bringen, aber natürlich habe auch die konventionelle Landwirtschaft ihre Berechtigung“, sagte Stefaie Adeili, Projektmanagerin der Modellregion.
  • Ines Weinzierl
    VonInes Weinzierl
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„Das regionale Bewusstsein muss gefördert werden“, sagte Rathauchef Stephan Schlier (CSU) in der jüngsten Stadtratssitzung, als es um die weitere Teilnahme an dem Projekt „Öko-Modellregion“ der Stadt Bad Aibling ging. Der Stadtrat stimmte zwar für den Verbleib, dennoch wurde kontrovers diskutiert.

Bad Aibling – Das Thema Öko-Modellregion war bereits Thema im Hauptausschuss (wir berichteten) – dort hatte man dem Stadtrat bereits empfohlen, die Teilnahme zu verlängern. An dem Projekt nehmen weitere sieben Gemeinden teil, wie Aschau, Bad Feilnbach, Frasdorf, Raubling, Rohrdorf und Samerberg. Im Hauptausschuss wurde angeregt, dass man sich konkrete Vorschläge für die Stadt wünscht. Schließlich zahlt die Kommune jährlich 5000 Euro für die Teilnahme an dem Projekt. Und das wurde auch mehrheitlich (22:3 Stimmen) in der Stadtratssitzung beschlossen.

Öko-Modellregion-Projektmanagerin Stefanie Adeili war in die Sitzung gekommen und erklärte: „Das Projekt ist dazu da, die Bio-Landwirtschaft nach vorne zu bringen, aber natürlich habe auch die konventionelle Landwirtschaft ihre Berechtigung.“ Rathauschef Stephan Schlier (CSU) sagte daraufhin, dass ja alle Landwirte angesprochen werden sollten.

Und so meldete sich ein konventioneller: Johann Schweiger (CSU) sagte „mein Problem ist, dass bio über regional steht. Die Leute wollen aber wissen, woher die Lebensmittel kommen“, so Schweiger. „Das geht an 80 Prozent unserer Landwirte vorbei.“ Adeili erklärte daraufhin, dass die Behörden nicht wollen, dass man sich aufs Regionale beschränkt.“

Plastikboxen contra Jutebeutel

Petra Keitz-Dimpflmeier (SPD) merkte an, dass „wir wohl eher nicht der Nutznießer sind“. Obendrein sprach sie die Aktion der Brotzeit-Box an, die in den Schulen in Bad Aibling im Rahmen des Projekts verteilt worden sind. „Bio-Gemüse in einer Plastikbox? Das beißt sich.“ Adeili entgegnete, dass sie auch an Jute-Beute gedacht habe“.

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Der Rathauschef schaltete sich ein und sagte, dass er bei einer Plastikdose, „die die Kinder die ganze Schulzeit über nutzen, kein Problem sehe“. Letztlich stimmte das Gremium mehrheitlich zu, dass Projekt jährlich (bis 2025) mit 5000 Euro zu unterstützen.

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