Hunde dürfen ins Freibad der Therme Bad Aibling - aber nur an diesem Tag

Mit der Beute ab ans Land.
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Mit der Beute ab ans Land.
  • vonJohann Baumann
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Für die Zweibeiner ist die Saison vorbei, doch die Zamperl duften gestern nochmal so richtig ran: Beim Hundebadetag im Freibad an der Bad Aiblinger Therme ging die Post ab.

Bad Aibling – Rundherum zufriedene Gesichter gab es am Montagnachmittag auf dem Freigelände der Aiblinger Therme – sowohl bei den Vierbeinern als auch ihren Besitzern. Zahlreich strömten die Zamperl zum beliebten Hundebadetag, der bereits zum fünften Mal als Saisonabschluss veranstaltet wurde. Bei strahlendem Badewetter war die Anlage alsbald sehr gut belebt.

Das Erlebnisbecken wurde seinem Namen gerecht. Baumann

Pudelwohl im kühlen Nass

Nicht nur die Pudel, sondern auch ihre vielfältigen Artgenossen fühlten sich pudelwohl im Erlebnis-, im Kinder- oder im großen Schwimmerbecken. Es wurde eifrig geplanscht, geschwommen und diverse Gegenstände wie Bälle oder Spielwürste aus dem Wasser geholt.

Beute geschnappt.

Diesmal durften nur die Vierbeiner baden

Auch auf dem Freigelände und auf der Liegewiese hatten die Zamperl viel Spaß, sie tollten allein, zu zweit oder in Gruppen herum und legten durch eifriges Bellen und interessiertes Beschnuppern ihr ausgeprägtes Sozialverhalten an den Tag. Wegen der Corona-Restriktionen durften nur die Vierbeiner ins Wasser.

Die Spielwürste hingen hoch.

„Für den Hundebadetag wird die Chlorung abgeschaltet und dadurch ist in Corona-Zeiten der Infektionsschutz nicht gewährleistet“, erläuterte Therme-Mitarbeiterin Margaret Berger gegenüber unserer Zeitung. Ein überaus positives Fazit zog der technische Leiter der Therme, Mathias Hohmann: „202 Hunde sind heute gekommen. Wir sind sehr zufrieden, der Tag ist sehr gut gelaufen und wir haben eine sehr positive Besucherresonanz bekommen.“

Mit einem Sprung hinein ins kühle Nass.

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Hocherfreut über den guten Besuch waren auch die Vertreter des Tierschutzvereins Rosenheim und der IG „Mensch und Tier“ Ostermünchen – ihnen kamen je zur Hälfte das Eintrittsgeld von zwei Euro sowie die Besucherspenden zugute.

„Diese Einnahmen aus der Veranstaltung sind sehr willkommen, wir haben neu gebaut und können das Geld sehr gut brauchen“, erklärte Schatzmeisterin Andrea Wunder vom Tierschutzverein Rosenheim und ergänzte: „Unser Verein lebt von Spenden und Mitgliedsbeiträgen sowie auch von großem ehrenamtlichen Engagement und wir bekommen nur rund zehn Prozent unserer jährlichen Kosten von circa 600 000 Euro von der öffentlichen Hand erstattet.“

Dieser Vierbeiner hat die Rutsche für sich entdeckt.

Froh über die Erlöse aus dem Tag

Tilman Rieger, Vorsitzender der „IG Mensch und Tier“ (unterstützt das Tierheim Ostermünchen) beklagte, dass wegen Corona heuer bislang keine Einnahmen durch Veranstaltungen erzielt werden konnten. „Weil monatelang kaum verreist wurde, fielen auch unsere Einkünfte aus der Tierpension weg“, bedauert er. Umso erfreulicher seien dadurch nun die Erlöse aus dem Bad Aiblinger Hundebadetag.

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