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ENTWICKLUNGEN IM NAHVERKEHR

Bad Aibling fordert von der Rosenheimer Verkehrsgesellschaft: Wir brauchen den Nachtexpress

Der Nachtexpress ist seit der Corona-Pandemie nicht mehr im Einsatz. Sollten die Gastronomie und auch die Diskotheken wieder öffnen, könne das Angebot binnen eines Vierteljahres wieder auf den Weg gebracht werden.
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Der Nachtexpress ist seit der Corona-Pandemie nicht mehr im Einsatz. Sollten die Gastronomie und auch die Diskotheken wieder öffnen, könne das Angebot binnen eines Vierteljahres wieder auf den Weg gebracht werden.
  • Ines Weinzierl
    VonInes Weinzierl
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Corona schrumpft auch die Taktung der Busse im öffentlichen Nahverkehr – einige Linien sind gar komplett eingestellt. Wie sich das auf Bad Aibling auswirkt, hat der Geschäftsführer der Rosenheimer Verkehrsgesellschaft jetzt im Ausschuss erläutert.

Bad Aibling – „Bad Aibling ist in einer glücklichen Lage“, erklärte Oliver Kirchner jetzt im Ausschuss für Klimaschutz, Stadtentwicklung und Gesamtverkehrsplanung. Der Geschäftsführer der Rosenheimer Verkehrsgesellschaft stellte dem Gremium die aktuellen Entwicklungen in punkto Nahverkehrsplan vor.

B&O-Gelände soll Haltestelle bekommen

Unter den Nägeln brannte dem Ausschuss der Nachtbus, dessen Verträge jetzt ausgelaufen sind. „Den brauchen wir“, war man sich einig. Und der Bad Aiblinger Bürgermeister Stephan Schlier (CSU) sagte: „Wir müssen ein sicheres Nachhausekommen garantieren.“

Wann er im Einsatz ist, ist unklar

Wegen der Corona-Pandemie ist der derzeit nicht unterwegs. Und ab wann er wieder im Einsatz ist, konnte Kirchner auch nicht sagen – denn das hänge von den Öffnungen der Gastro und den Diskotheken ab. Aber wie schnell ließe sich der Nachtbus auf den Weg bringen, wenn feststeht, dass alles wieder öffnen darf? „Etwa ein Vierteljahr“, erklärte Kirchner auf Anfrage des Mangfall-Boten.

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Im Vorfeld erklärte Kirchner, dass die Fahrgastzahlen derzeit nicht sehr rosig aussehen. Dennoch sei man in Bad Aibling in der „glücklichen Lage“, das ein regelmäßiges Angebot vorhanden ist – auch der Moorexpress sei noch unterwegs, allerdings eingeschränkt.

Taktung des Moorexpress ändern

Die Taktung müsse sich ohnehin ändern: „Eine 50-Minuten-Taktung, wie sie beim Moorexpress gilt, kann man sich nicht merken“, erklärte Kirchner. Da müsse eine einfachere Taktung her – zum Beispiel 60 Minuten“.

Er sprach auch die Linie 40 an: Hier sei man gut aufgestellt – es hat keine Streichnungen gegeben. Bei den Linien 45 und 46 gebe es „Nachholbedarf“ – dieses Angebot müsse ausgebaut werden. Kurz: eine dichtere Taktung. Wie die aber aussehen könnte, konnte Kirchner noch nicht sagen. Er sprach auch das B&O-Gelände an: „Da muss dringend was gemacht werden. Da brauchen wir eine Haltestelle“, erklärte er.

Barrierefreie Haltestellen

Als weiteren Punkt sprach er auch generelle Probleme der Busse an. „Es ist teilweise sehr schwer, durchzukommen.“ Im Zuge dessen erklärte er auch, um den ÖPNV zu stärken, müssen Busse Vorfahrt haben. So werde es unattraktiv im Auto zu sitzen – nach dem Motto: Der Bus ist schneller, als das eigene Fahrzeug. „Busse müssen einfach Vorfahrt haben.“

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Thema waren auch barrierefreie Haltestellen, die ab 2023 umgesetzt werden sollen. „Da sind wir bereits dran“, sagte Rathauschef Schlier. Verwies aber auch auf „wenig genutzte Haltestellen in kleinen Dörfern, bei denen eine Umsetzung der Barrierefreiheit sehr teuer wäre“. Kirchner: „Man sollte die ausbauen, die gut angenommen werden.“ Es müsse auch nicht immer eine Busbucht sein, sondern könne auch eine sogenannte Kap-Haltestelle sein. Das heißt: Dabei ragt quasi der Bürgersteig bis an die Fahrbahn heran, dass man vom Bürgersteig direkt in den Bus einsteigen kann.

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