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VERKEHRSSICHERHEIT HAT OBERSTE PRIORITÄT

Bad Aibling: Warum sechs riesige Eschen gefällt werden müssen

25 Eschen und zwei Hainbuchen, stehen an der Ebersberger Straße. Sechs von ihnen sind krank und müssen gefällt werden.
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25 Eschen und zwei Hainbuchen, stehen an der Ebersberger Straße. Sechs von ihnen sind krank und müssen gefällt werden.
  • Ines Weinzierl
    VonInes Weinzierl
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Von 27 Bäumen an der Ebersberger Straße müssen sechs entfernt werden, weil sie alle am Eschentriebsterben leiden. Auch die restlichen Riesen sind befallen, warum sie noch stehen bleiben dürfen, erklärt Stadtgärtner Andreas Arnold.

Bad Aibling – Noch in diesem Jahr rücken die Baumfäller der Eschenallee an der Ebersberger Straße zu Leibe. Sechs der zwischen 30 und 50 Jahre alten Riesen leiden am Eschentriebsterben. Der Pilz hat sich reingefressen und zerstört von der Krone her in Richtung Stamm die Leitungsbahnen. Somit wird der Baum nicht mehr ausreichend versorgt, erklärt Stadtgärtner Andreas Arnold auf Anfrage des Mangfall-Boten.

Verkehrssicherheit an oberster Stelle

Stadtbaumeister Andreas Krämer hatte im Ausschuss für Klimaschutz, Stadtentwicklung und Gesamtverkehrsplanung das Gremium darüber informiert. Schließlich stehe die Verkehrssicherheit an oberster Stelle – nicht auszudenken, wenn ein Sturm die kranken Bäume wie Streichhölzer umknicken und sie auf die Straße krachen würden. Krämer betonte, dass es Ersatzpflanzungen geben soll.

Pilz breitet sich über Krone aus

Stadtgärtner Arnold hatte bei einer Baumkontrolle festgestellt, dass die markanten Eschen an der Ebersberger Straße krank sind.

„Zuerst habe ich gedacht, dass alle gefällt werden müssen“, sagt er. Um auf Nummer sicher zu gehen, zog er einen Spezialisten hinzu, der habe dann Messungen an den Bäumen vorgenommen und gab Entwarnung.

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Sein Fazit: Lediglich sechs Eschen seien stark befallen und müssen weichen. Denn steckt einmal der Pilz in der Krone und breitet sich aus, kommt der nächste und setzt von unten an, der sogenannte Hallimasch. Der störe dann die Leitungsbahnen vom Stamm her, erklärt er.

Krone zurückgeschnitten

Allerdings seien auch die anderen Eschen an der Ebersberger Straße befallen, jedoch noch nicht in so einem starken Ausmaß. Bei ihnen werde die Krone zurückgeschnitten. Sie müssten weiter beobachtet werden. Stadtgärtner Arnold kontrolliert sie künftig mehrmals im Jahr. In Bad Aibling habe es schon mehrmals Fällaktionen hinsichtlich des Eschentriebsterbens gegeben, so Arnold , beispielsweise nahe des Triftbachs oder nahe der Therme.

Schnell handeln im innerstädtischen Bereich

Gerade im innerstädtischen Bereich müsse man schnell handeln, dass die Bäume nicht unkontrolliert auf die Straße fallen. Im Wald – im Bestand, so Arnold – sei das etwas anders, da sei es nicht so dringend, schnell aktiv zu werden. An der sogenannten Eschenallee stehen insgesamt 27 Bäume – 25 Eschen, zwei Hainbuchen. Fünf davon stehen auf Privatgrund. Die Stadt wird die Eigentümer informieren, die Kronen stutzen zu lassen.

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