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Die Frage nach dem wahrhaft guten Ton

Bad Aibling veranstaltet 14. Dokumentarfilm-Festival „Nonfiktionale“ im Aibvision-Kino

Tamara Danicic (links) und Melanie Liebheit organisierten das Festival.
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Tamara Danicic (links) und Melanie Liebheit organisierten das Festival.

Eine Jury bestehend aus Schülerinnen des Aiblinger Gymnasiums und erfahrenen Filmemachern bewertete die 18 eingereichten Filme.

Bad Aibling – Als „vier Tage voller Impulse und inspirierender Begegnungen“ beschrieben Tamara Danicic und Melanie Liebheit, führende Köpfe des Organisations-Teams, die diesjährige Aiblinger „Nonfiktionale“. „Wir wissen gut, dass wir Filmemacher heiße Konkurrenz im Sommer haben. Baggerseen und Biergärten locken ein potenzielles Publikum aus dem Kinosaal. Dennoch freuen wir uns über alle, die den Weg ins Kino gefunden haben, um an vier Tagen insgesamt 18 Filme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu sehen“, bestätigten die Organisatorinnen. Gemeinsamkeit aller Beiträge war stets die Frage, was einen wahrhaft guten Ton – also das berührende Element in einer Filmszene – ausmacht. Stellvertretend sei an dieser Stelle der sogenannte Carte-Blanche-Beitrag, also der letzte Film außerhalb der Jury-Wertung, am Sonntagnachmittag genannt.

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„Heimatklänge“ (2007) von Stefan Schweitert, ein Film über das Jodeln in den Alpen und das Singen als Mittel der Identitätsfindung, thematisierte die Suche dreier Schweizer nach dem eigenen Sound. Bei der Preisverleihung im Aibvision-Kino machte es das Gremium aus den jungen Nachwuchskräften des Aiblinger Gymnasiums Emelie Vogginger und Cora Promberger sowie den erfahrenen Filmemachern Marc Parisott, Gabriele Mathes und Astrid Beyer stets spannend. Der Preis für den besten Kurzfilm gedachte die Jury dem 15-Minuten-Beitrag „Wann habe ich aufgehört, Dir meine Träume zu erzählen?“ (2007) von Bernhard Hetzenauer zu. Den Bürgerpreis der Stadt Aibling, gestiftet von Yvonne und Eckhard Rockstroh sowie Jörg Blaesig, erhielt der Beitrag „F 32.2“ von Annelie Boros, die mit inneren Monologen und Briefwechseln berührende Einblicke in das Seelenleben depressiver Menschen ermöglichte.

Der mit 2000 Euro dotierte Hauptpreis ging an die Münchener Filmemacherin Rebecca Zehr, die mit „A Sound of my own“ (2021) Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart konstruierte und eingefahrene Sehgewohnheiten herausforderte. Unter den Augen von Landrat Otto Leder und Bürgermeister Stephan Schlier wurde zudem die Preisverleihung von zwei kurzen Filmen bereichert. Boris Tomschiczek präsentierte mit „Im Handumdrehen“ markante Hände Aiblinger Bürger. Das P-Seminar „Dokumentarfilm“ vom Gymnasium Bruckmühl, unter der Leitung von Stephanie Keller-Tönse und Bernhard Bindl, verarbeitete die schwierigen Phasen des Lockdowns aus Schülerperspektive. Das Filmfestival fand seinen krönenden Abschluss in der lauschigen CafélotteBar. /VN

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