Bad Aibling: Trödeln mit Abstand

Mit großem Interesse schauten sich die Marktbesucher die Waren an. Baumann
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Mit großem Interesse schauten sich die Marktbesucher die Waren an. Baumann

Gelungene Premiere mit dem Antik- und Trödelmarkt nach Corona-Pause in der Innenstadt. Veranstalter hofft, dass auch der Frauenmarkt stattfinden kann.

von Johann Baumann

Bad Aibling – „Vorsichtig hochfahren“ heißt derzeit die Devise beim Aiblinger Stadtmarketing für die Märkte in der Kurstadt. Nach den bisher wegen Corona ausgefallenen Veranstaltungen wurde am Sonntag, 30. August, mit dem Antik- und Trödelmarkt die Markt-Premiere 2020 gefeiert.

Heuer statt 100 nur 50 Stände

Anstatt der sonst üblichen rund 100 Stände gab es diesmal nur etwa 50, die mit entsprechendem Abstand aufgestellt werden mussten. Zugang und Ausgang zum beziehungsweise vom Marktbereich, der sich von der Münchner Straße über den Marienplatz in die Kirchzeile erstreckte, waren strikt getrennt.

Die Besucher mussten sich an den beiden Einlass-Stationen zudem registrieren lassen.

Mehrere 100 Besucher stöbern

Trotz des zeitweise regnerischen Wetters kamen einige 100 Besucher, die in gemütlicher Stimmung und ohne großes Gedränge die einzelnen Stände in Augenschein nahmen. Das breit gefächerte Angebot erstreckte sich von Märklin-Eisenbahnen, gehäkelten Spitzendeckchen, Porzellanwaren und Schmuck über Gemälde, Bekleidung, Trachtenhüte und Bücher bis zu Uhren, Münzen, Zinnkrügen und Schleich-Figuren.

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Auch alte Schallplatten und CDs mit Musik von „Creedance Clearwater Revival“ bis zu den „Schürzenjägern“ wurden feilgeboten.

Frauenmarkt soll stattfinden

Wenngleich sich die Markgäste beim intensiven Schmökern nicht immer genau an das Abstandsgebot hielten, so wurde die Maskenpflicht ausnahmslos befolgt.

Susanne Heigermoser, die mit ihrem Team den Bad Aiblinger Markt durchführte, bedauerte im Gespräch mit der OVB-Heimatzeitung zwar die reduzierte Ausstellerzahl. Allerdings hob Susanne Heigermoser hervor:

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„Die Besucher freuen sich, dass endlich wieder ein Markt stattfindet und lassen sich gerne registrieren.“ Im Hinblick auf weitere Veranstaltungen in der Mangfallstadt erklärte Susanne Heigermoser: „Wir hoffen sehr, dass wir auch die kommenden Märkte wie den Frauenmarkt veranstalten dürfen.“

Hund, Pferd oder lieber eine Kuh? 100 von Schleich-Figuren warteten auf neue Besitzer.

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