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DWD warnt vor schwerem Gewitter in Teilen des Landkreises Rosenheim

Starkregen, Sturmböen und Hagel

DWD warnt vor schwerem Gewitter in Teilen des Landkreises Rosenheim

Landkreis Rosenheim – Der DWD veröffentlichte am Sonntagabend (26. September) eine amtliche …
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Bad Aibling: Trauer um Deepak Bhandari

Deepak Bhandari
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Deepak Bhandari

Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die traurige Nachricht in Nepal und bei den Freunden im Mangfalltal: Deepak Bhandari, der auch in Bad Aibling und Umgebung viele gute Freunde hatte und als Projektpartner des Vereins „Ukalo – Aufwärts“ gut bekannt war, ist seinem Krebsleiden erlegen.

Bad Aibling – Nach Auskunft von Dr. Marianne Weber-Keller, Ukalo-Vorsitzende, verstarb er in der Medanta-Klinik in Delhi, wo er 2017 die Niere seines Bruders eingepflanzt bekam und wo seit Anfang 2019 seine Krebserkrankung mit Chemotherapie, Operation, Bestrahlungen behandelt wurde. An seinem 50. Geburtstag am 14. Januar 2020 war keine Tumoraktivität mehr nachweisbar.

Vielen Menschen in seiner Umgebung und vor allem ihm selbst war jedoch klar, dass die Krankheit nur zurückgedrängt und nicht besiegt war. Seit Ende des Sommers war er von zunehmenden Schmerzen geplagt. Der Tumor hatte in die Knochen und in die meisten Organe gestreut. Als palliative Maßnahme erhielt er noch einmal Chemotherapie, die einen kurzen Aufschub leistete. Er ließ sich mit dem Helikopter in sein Heimatdorf Jethal fliegen, um den von Ukalo gespendeten Traktor zu übergeben.

Visionär, Arbeitgeber, Lebensretter

„Deepak Bhandari fühlte sich ein Leben lang verantwortlich für sehr viele Menschen, er war Visionär, Helfer, Arbeitgeber, Lebensretter, Ratgeber“, sagt Dr. Weber-Keller über den guten Freund. Da er erkannt hatte, dass es auf absehbare Zeit keine Verdienstmöglichkeit im Tourismus gibt, schuf er für seine Mitarbeiter und für die Dorfbevölkerung Jethals eine nachhaltige Einkommensquelle in professioneller Landwirtschaft.

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„Deepak war noch zwei Wochen im Dorf, um sich von allen zu verabschieden und zu sehen, dass sein Lebenswerk gut bestellt ist. Wegen akuter Atemnot, verursacht durch die zerstörte Lunge, musste er nach Kathmandu ins Krankenhaus gebracht werden, wegen weiterer Verschlechterung seines Zustandes ließ er sich mit einem Linienflug nach Delhi bringen. Auch das Ärzteteam der Intensivstation in dem High-Tech-Medizinkomplex der indischen Hauptstadt konnten nichts mehr für ihn tun.“

Autokorso zum letzten Geleit

Deepak Bhandari ist friedlich eingeschlafen, seine Frau und eine Tochter waren bei ihm. In Kathmandu wartete eine Menschenmasse, die seinen Leichnam in einem langen Autokorso zur Verbrennungsstätte geleitete. „Der Verkehrsstau hätte ihm vermutlich gefallen, so die Ukalo-Vorsitzende, „denn er beobachtete an seinem Lieblingsplatz oft das Verkehrschaos, das die Wagenkolonne des Premierministers verursachte.“ Gemäß hinduistischem Ritus wurde Deepak in Pashupatinath eingeäschert, der Bagmati-River trägt seine Asche zum Ganges.

Aufbauarbeit wird fortgesetzt

Dr. Weber-Keller hatte ihren Projektpartner, den sie ihren „jüngeren Bruder“ nannte, zu Beginn der Chemotherapie 2019 in der Klinik in Delhi besucht und ihm dort versprochen, die erfolgreiche Aufbauarbeit in Nepal in seinem Sinn fortzusetzen.

Er hat seine Frau Sangeeta in alle Bereiche eingearbeitet und ihr die Leitung von Himalayan Aid auch formal übertragen. „Der Weg ukalo – aufwärts – wird weitergehen, wenn auch traurig und ohne Deepak Bhandari“, so Dr. Weber-Keller. re

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