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Bad Aibling: Stadtrat bewilligt weitere 100000 Euro für Arbeiten an Kläranlage

  • Eva Lagler
    VonEva Lagler
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Weitere überplanmäßigen Ausgaben über voraussichtlich 100000 Euro genehmigte der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung für die Errichtung des sogenannten Schwarz-Weiß-Bereichs und die daraus folgenden Brandschutzmaßnahmen an der Bad Aiblinger Kläranlage.

Bad Aibling – In dem durch eine Dusche getrennten Schwarz-Weißbereich legen die Mitarbeiter im weißen Bereich ihre Alltagskleidung ab, im „schwarzen Bereich“ wird die Arbeitskleidung angezogen. Sie bleibt nach Arbeitsschluss dort und wird auch vor Ort gewaschen.

Kosten schon im Oktober überzogen

Die im Haushalt 2020 vorgesehenen Mittel von 600 000 Euro hatten laut Stadtbaumeister Andreas Krämer für die erforderlichen Maßnahmen nicht ausgereicht. Sie wurden bereits um insgesamt knapp 119 000 Euro überzogen. Schon im Oktober des vergangenen Jahres hatte der Stadtrat überplanmäßige Ausgaben von 110 000 Euro bewilligt. Diese seien, so Krämer, für den optimalen Betrieb der Kläranlage und die Arbeitssicherheit der Mitarbeiter innerhalb der Baumaßnahme notwendig gewesen.

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Der erhöhte Aufwand auch in der Bestandserhaltung sei nicht zuletzt dem Alter der Kläranlage geschuldet. So musste die bestehende Sanitärinstallation ebenso ausgewechselt und erneuert werden wie die Elektroinstallation. Das Labor wurde generalsaniert. Zudem sei es, teilweise durch die Corona- Pandemie, und durch Lieferengpässe zu Verzögerungen am Bau gekommen.

Vorgesehene Mittel reichen nicht

In diesem Jahr seien im Haushalt 50 000 Euro veranschlagt, die jedoch auch nicht ausreichen und mit 48 181 Euro größtenteils schon ausgeschöpft seien. Die nun noch erforderlichen Ausgaben von 100 000 Euro müssten aufgrund der Dringlichkeit überplanmäßig getätigt werden. Zum einen komme es durch die Verzögerungen am Bau zu einer längeren Standzeit von Gerüst und Kran. Hinzu kämen weitere Lieferengpässe und steigende Preise. Zusätzliche Arbeiten fallen laut Krämer überdies für Baumeister, Statik-Plan, Folgeleistungen beim Umbau der Brandschutztüren, Malerarbeiten und Putzarbeiten an, ebenso für den Trockenbau und das Malern der neu erstellten Brandschutzwände im Bestand. Der Stadtrat bewilligte die Ausgaben einstimmig.

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