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Kreative Berufsorientierung

Die Container sollen wohnlicher werden: Wie die Schüler der St.-Georg-Mittelschule in Bad Aibling mit anpacken

Schüler der St.-Georg-Schule beteiligen sich an „Praxis an Mittelschulen“, einem Projekt der Regierung Oberbayerns.
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Schüler der St.-Georg-Schule beteiligen sich an „Praxis an Mittelschulen“, einem Projekt der Regierung Oberbayerns.

Um dem Containerbau der St.-Georg-Mittelschule wohnlicher zu machen, packen Schüler und Lehrer gemeinsam an. Das Projekt „Praxis an Mittelschulen“ der Regierung Oberbayern hilft Schülern, sich beruflich zu orientieren.

Bad Aibling – Kaffeetassen stehen auf einem Tisch; Reste von Kuchen und einer Brotzeit, Getränkekisten mit Schorle – und in der Schubkarre sitzt ein zufriedener Schüler. Das ist doch mal das wahre Leben! An der St.-Georg-Mittelschule tauschen die Techniker aus der achten Jahrgangsstufe nur zu gern den Füller gegen Hammer und Schaufel ein.

Gemeinsames Mitanpacken

Viele hilfreiche Hände haben zugepackt, um dem Containerbau zu mehr Wohnlichkeit zu verhelfen. „Hier verbringt die St.-Georg-Schulfamilie einen Großteil des Tages und empfängt täglich Gäste; da muss doch mehr gehen als nur eine tote Asphaltfläche“, dachte sich Hausmeister Joachim Haase. Zusammen mit Landschaftsarchitektin Susanne Voege, die die gärtnerischen Aktivitäten der Schule schon seit Jahren betreut, und Organisatorin Kerstin Deisinger plante das Team mit der Gartenbaufirma Cakaj und der Techniklehrerin Barbara Eberlein ein größeres Projekt. Es galt, den Platzbedarf der Jüngeren zu behalten, die Möglichkeiten für Fußball und Kettcar-Fahren offen zu halten, etwas Schönes fürs Auge zu gestalten, Leben in den Hof zu bringen und vor allem die Schüler zu beteiligen.

Schüler und Lehrern schuften gemeinsam

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Neben dem nun einladend gestalteten Eingangsbereich zur Straße, wurden drei Hochbeete gebaut und bepflanzt, die für einen Farbtupfer sorgen und zum Teil auch geerntet werden dürfen.

Arbeiten, die gebraucht werden, ein Produkt herstellen, worüber sich andere freuen – das macht stolz und gibt Selbstbewusstsein. „Das Ganze hier zu bauen, macht Spaß.“ Da sind sich Max Kriechbaumer und Hannes Arnold einig. Nebenbei begegnen sich Lehrkräfte und Lernende als Team mit einem gemeinsamen Ziel. Während Eberlein den Besen schwingt, die Noppenfolie und das Brett in die richtige Lage rückt und für eine ordentliche Brotzeit für die Handwerkermannschaft sorgt, schuften und schwitzen die Mädels und Buben beim Schaufeln und Bohren und positionieren die Lärchenholzbretter für die Hochbeete. Und schließlich: Wann bekommt man als Schüler schon mal von der Lehrerin einen Nachmittagskaffee eingeschenkt?

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Zufriedene Gesichter am Ende eines langen Arbeitstages auch bei der Firma Cakaj. „Die jungen Leute haben alle fest zugepackt und waren fleißig!“, zeigte sich Afrim Cakaj beeindruckt. Schon im Vorfeld stand für den engagierten Gartenbauer fest: „Für die Kinder machen wir das!“ Die Freude und Freundlichkeit wurde weder bei ihm noch seinen Mitarbeitern durch die harte Arbeit gemindert.

Nun sind alle voller Tatkraft. Wie wäre es eigentlich mit sonnengeschützten Bänken als Nächstes?

re/MG

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