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Konkurrenz zu anderen Märkten in der Region?

Bad Aibling: Der Wechsel des Markttages kommt nicht bei allen gut an

Aktuell besteht der Bad Aiblinger Wochenmarkt am Donnerstag nur noch aus dem Stand der Gemüsegärtnerei Gustererhof und dem Hendlbrater-Wagen. Für den neuen Markt, der ab Mai immer samstags stattfinden soll, haben sich laut Alexandra Birklein vom Stadtmarketing bislang sieben Bewerber gemeldet.
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Aktuell besteht der Bad Aiblinger Wochenmarkt am Donnerstag nur noch aus dem Stand der Gemüsegärtnerei Gustererhof und dem Hendlbrater-Wagen. Für den neuen Markt, der ab Mai immer samstags stattfinden soll, haben sich laut Alexandra Birklein vom Stadtmarketing bislang sieben Bewerber gemeldet.
  • Eva Lagler
    VonEva Lagler
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Im Mai soll der neue Aiblinger Wochenmarkt erstmals an den Start gehen. Künftig immer samstags statt donnerstags. Doch nicht alle halten diesen Wochentag für die beste Lösung.

Bad Aibling – Der neue Bad Aiblinger Wochenmarkt wird im Mai starten. Das bestätigte Alexandra Birklein vom Stadtmarketing auf Anfrage unserer Zeitung. Er werde auch definitiv vom Donnerstag auf den Samstag, 8 bis 13 Uhr verlegt. Diesen Wochentag hatten die meisten Teilnehmer an der Umfrage, die das Stadtmarketing mit dem Marketingbüro „Egger und Partner“ durchgeführt hatte, favorisiert.

Wochentag nicht ganz unumstritten

Ganz unumstritten ist der Samstag aber nicht – finden doch an diesem Wochentag unter anderem auch die Regionalmärkte in Bad Feilnbach, Wasserburg und Rosenheim statt. Ist es da überhaupt möglich, noch weitere Fieranten aus der Region zu finden, ohne sie von den anderen Märkten „abzuwerben“, um das angestrebte regionale und vielfältige Angebot gewährleisten zu können? Laut Birklein kein Problem.

„Bewerber sind auf uns zugekommen“

Bislang hätten sich bereits sieben interessante Bewerber gemeldet, mit denen man gut starten könne. „Wir haben niemanden ,abgeworben‘. Alle, die sich bisher gemeldet haben, sind von sich aus auf uns zugekommen.“ Das weitere Vorgehen soll eigentlich eine Projektgruppe steuern, die bislang jedoch coronabedingt noch nicht habe tagen können. In dieser Gruppe wäre auch Direktvermarkter Benjamin Woelk aus Großkarolinenfeld vertreten, der seit 15 Jahren mit seinem Obst- und Gemüsestand in Bad Aibling fixer Bestandteil des Marktgeschehens ist – immer montags und donnerstags am Marienplatz, freitags am Asamparkplatz.

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An diesen Tagen wolle er in jedem Fall festhalten, betont er. Der Samstag hingegen ist für ihn der denkbar schlechteste Tag für den neuen Aiblinger Wochenmarkt. Nicht nur, weil er da mit seinem Stand schon in Wasserburg ist: Abgesehen von der Konkurrenzsituation mit den anderen Kommunen glaubt Woelk, dass die Menschen an den Wochenenden etwas ganz anderes tun werden als auf Märkte zu gehen und einzukaufen, wenn die Pandemie erst einmal vorbei ist: „Sie werden überall dort sein, wo sie momentan nicht hinkönnen.“

„Logistisch schwer zu stemmen“

Auch sei die Zahl der regionalen Marktbeschicker, die bislang noch nicht andernorts an Samstagen unterwegs sind, nicht sehr groß. Ob er auch am Samstag beim „neuen Aiblinger Wochenmarkt“ dabei sein wird, kann er noch nicht sagen. Logistisch wäre das nur sehr schwer zu stemmen. Aber: „Ich finde auf alle Fälle eine Lösung, und ich hoffe, eine gute.“ Doch spricht aus seinen Worten auch Verärgerung: „Seit Eröffnung des Wochenmarktes am Marienplatz waren wir alle die Jahre gut genug. Aber an den Überlegungen und an dem Entscheidungsprozess für die Neukonzeption sind die jetzigen Fieranten in keinster Weise beteiligt gewesen.“

Synergieeffekte an den Samstagen

Für Birklein und Egger war für den Wochentag jedoch die Rückmeldung aus der Umfrage maßgebend. Der Samstagvormittag sei auch deswegen sehr geeignet, weil da auch die Geschäfte geöffnet hätten und sich viele Synergien ergäben. Ihr sei es aber sehr wichtig, einen erfahrenen Marktbeschicker wie Woelk in der Projektgruppe zu haben.

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„Groß genug für eigenen Markt“

Eine etwaige Konkurrenzsituation zu anderen Kommunen sieht Birklein nicht: „Bad Aibling ist groß genug für einen eigenen Markt und ich glaube, es ist genug für alle da.“ Das sieht auch Cornelia Weber, Leiterin der Kur- und Gästeinformation von Bad Feilnbach, so: „Wir haben das schon mitbekommen, dass der Aiblinger markt am gleichen Tag stattfinden soll wie unser Regionalmarkt. Aber ich glaube schon, dass beide koexistieren können. Wir haben ja auch jeweils etwas andere Zielgruppen.“

Sie sei zuversichtlich, dass die Bad Feilnbacher Marktbeschicker – im Schnitt sind es 15, zu Hochzeiten bis zu 22 – dem Standort treu bleiben und habe diesbezüglich auch bereits entsprechende Rückmeldungen bekommen.

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