Bad Aibling: Platzerl am Mühlbach soll schöner werden

Blick vom Seiteneingang des Rathauses: Neue, breitere Bänke sollen entstehen, darüber hinaus soll der Brunnen samt Platte, der hinter dem Radlständer zu sehen ist,entfernt werden. Anstelle dessen sollen weitere Stellplätze für Fahrräder realisiert werden.
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Blick vom Seiteneingang des Rathauses: Neue, breitere Bänke sollen entstehen, darüber hinaus soll der Brunnen samt Platte, der hinter dem Radlständer zu sehen ist,entfernt werden. Anstelle dessen sollen weitere Stellplätze für Fahrräder realisiert werden.

Der Bauausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung über das etwa 100 Quadratmeter große Areal nördlich des Rathauses diskutiert. Und einstimmig zugestimmt, dass es jetzt aufgehübscht werden soll. Wann die Maßnahme startet und was geplant ist, lesen Sie hier.

Von Ines Weinzierl

Bad Aibling – Der kleine Platz gleich neben dem Mühlbach, nördlich des Bad Aiblinger Rathauses und westlich der Sparkasse soll umgestaltet werden. Darüber diskutierte das Gremium des Bauausschusses jetzt in seiner jüngsten Sitzung. Die Maßnahme könnte bereits im Oktober starten. Ab dann könnte das Areal, das auf Anfrage laut Bauamtsleiter Andreas Krämer bisher etwas stiefmütterlich behandelt wurde, aufgehübscht werden. Einstimmig beschloss der Ausschuss die Umgestaltung dieses etwa 100 Quadratmeter großen Bereichs. Kostenpunkt: Rund 19 000 Euro, informierte Krämer das Gremium.

Neue Bänke, Brunnen abbauen

Aber was soll passieren? Krämer erklärte, dass der Brunnen abgebaut werden solle, obendrein soll eine weiterer Radlunterstand als unmittelbare Verlängerung der bisherigen Stellplätze entstehen. Außerdem sollen die Sitzgelegenheiten, die nahe der Buchten zum Mühlbach hin stehen, erneuert werden. Kirsten Hieble-Fritz (ÜWG) schlug vor, anstelle der Bänke Liegen zu realisieren, auf denen man länger verweilen könne. Sie stellte sich „Himmelsliegen aus Holz“ vor.

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Statt einer teuren Anschaffung könnte eventuell der Bauhof welche bauen, meinte Hieble-Fritz. Bauamtsleiter Krämer gab zu bedenken, ob dieser Platz der richtige für Himmelsliegen sei. Dieses Argument überzeugte dann auch Hieble-Fritz an – „sie sind wahrscheinlich zu groß“. Der Ansicht war auch Johann Schweiger (CSU). Himmelsliegen gehörten seiner Meinung nach in den Kurpark.

Mülleimer auch erforderlich

Martina Thalmayr (Grüne) schlug vor, breitere Bänke aufzustellen. Dem schloss sich auch Anna Maria Kirsch (ÖDP) an. Sie fragte, ob auch an Mülleimer gedacht worden sei, insbesondere an solche, die sich auch für Zigarettenkippen eignen. Der Bauamtsleiter erklärte, dass die Stadt derartige Abfallbehälter installieren wolle. Des Weiteren regte Anita Fuchs (Grüne) noch an, die städtischen Grünflächen naturnah zu gestalten.

Brunnen wird nicht mehr benötigt

Die Umgestaltung wurde jetzt möglich, weil das Sparkassengebäude umgebaut wurde. Im Zuge dessen wurde auch deren Haustechnik verändert. Folglich wird der schwere „Brunnen“ auf dem kleinen Platz nicht mehr benötigt. Er wurde bis dato als Kühlung für die Tiefgarage genutzt.

Warum zahlt die Sparkasse nichts?

Gestaltet wurde die Platte von einem Künstler, dessen Name nicht mehr bekannt sei, hieß es. Die Platte, die eine Kraterlandschaft zeigt, soll erhalten und an anderer Stelle aufgestellt werden, schlägt die Sparkasse vor. Krämer erklärte, dass derzeit angedacht sei, sie auf der Lagerfläche am Klärwerk zwischenzulagern.

Darum kümmere sich die Stadt, die auch für die anfallenden Kosten aufkommen soll. Das konnte Richard Lechner (SPD) nicht nachvollziehen: „Die Stadt entfernt sie und die Sparkasse zahlt nichts?“ Krämer erklärte, dass man bereits Versuche in diese Richtung unternommen habe, sie aber erfolglos geblieben seien. Zumindest bislang. Denn laut Krämer wolle man das erneut bei der Sparkasse ansprechen.

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