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Am Marienplatz

In diesem Haus in Bad Aibling gibt es zukünftig Physiotherapie anstelle von Kaffee und Kuchen

Bis zum vergangenen Jahr befand sich im rechten Teil dieses Gebäudekomplexes am Marienplatz ein Café, künftig wird dort eine Physiotherapie-Praxis betrieben. Der Bauausschuss stimmte der Nutzungsänderung zu.
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Bis zum vergangenen Jahr befand sich im rechten Teil dieses Gebäudekomplexes am Marienplatz ein Café, künftig wird dort eine Physiotherapie-Praxis betrieben. Der Bauausschuss stimmte der Nutzungsänderung zu.
  • Eva Lagler
    VonEva Lagler
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Dort, wo zuletzt eine Café-Lounge ein beliebter Treffpunkt am Marienplatz war, wird nun eine Physiotherapiepraxis einziehen. Der Bad Aiblinger Bauausschuss befürwortete in seiner jüngsten Sitzung den dafür erforderlichen Antrag auf Nutzungsänderung einstimmig.

Bad Aibling – Die insgesamt neun benötigten Stellplätze können laut Bauverwaltung unter anderem in der Tiefgarage und auf der Festwiese nachgewiesen werden.

Erwin Kühnel (CSU) nahm das Vorhaben zum Anlass für einen kritischen Blick auf die Entwicklung in der Innenstadt: „Am Marienplatz Fitnessstudio statt Käseladen, Massagestudio statt Zirbenholzmöbel und Mode. An der Irlachstraße Massagen statt Uhren und Optik sowie Wellnessstudio statt Hörzentrum. An der Bahnhofstraße Physiotherapie statt Antiquitäten und Schuhe, Nagelstudio im Neubau und dann – unser Maximiliansplatz als Paradebeispiel: erst langer Leerstand, jetzt Ergo- und Physiotherapie, Tattoo- und Nagelstudio, Fitness und chinesische Medizin. Das ist die Zukunft unserer Innenstadt.“

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Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung hätten sich stets bemüht, das Zentrum und den Maximiliansplatz attraktiv zu gestalten. Jedoch habe man einfach zu wenig Möglichkeiten, einzuwirken. Er habe nichts gegen das genannten Gewerbe, aber auf so engem Bereich sei das schon eine gewaltige Ballung. „Wenn das die Attraktivität ist, die wir haben wollen, vertreiben wir die Kunden. Das ist keine Belebung der Innenstadt.“

Sebastian Uhl (Grüne) betonte, man müsse den Schulterschluss mit den Vermietern suchen. „Sonst stehen wir in ein paar Jahren vor einer Wand aus Milchglasfassaden.“ Doch auch Bürgermeister Stephan Schlier (CSU) verwies darauf, dass es jeweils die freie Entscheidung des Vermieters sei, welches Gewerbe er in seinen Räumen haben möchte. el

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