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Bilanz der Festwirtin

Bad Aiblinger Pfingstfest mit 1000 Besuchern pro Tag: „Die Leute wollen einfach feiern“

Gut besucht war der Biergarten: Claudia Fahrenschon schätzt, dass rund 1000 Besucher am tag zum Bad Aiblinger Pfingstfest gekommen sind: „Die Leute wollen feiern.“
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Gut besucht war der Biergarten: Claudia Fahrenschon schätzt, dass rund 1000 Besucher am Tag zum Bad Aiblinger Pfingstfest gekommen sind: „Die Leute wollen feiern.“
  • vonJohann Baumann
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Das Pfingstfest ist in Bad Aibling eine feste Größe im Veranstaltungsjahr: Heuer fand es sogar eine Woche länger statt. Wie es ablief, wie viele Gäste kamen und was sie in den Augen der Besucher gesehen hat, verrät die Festwirtin hier.

Bad Aibling – „Pfingstfest dahoam“ lautete das Motto für die wie schon 2020 stark abgespeckte Form des Bad Aiblinger Pfingstvolksfestes. Erstmals wurde das Fest um eine Woche verlängert und fand nun vom 21. Mai bis 6. Juni statt – und geht am Sonntag zu Ende. Zum Abschluss führte der Mangfall-Bote ein „Bilanzgespräch“ mit Festwirtin Claudia Fahrenschon die zusammen mit ihrem Mann Christian das Fest managt.

„Freude in den Augen der Besucher“

„In der ersten Woche war das Wetter nicht so schön, aber trotz der kühlen Temperaturen sind viele Leute gekommen und haben sich warm angezogen. Man hat die Freude in ihren Augen gesehen, wenn sie in den Biergarten gekommen sind“, berichtete die „Wiesnwirtin“ nicht ohne Emotion.

Wiesnwirtin Claudia Fahrenschon freute sich über die „Freude in den Augen der Besucher“.

Der mit Schirmen überdachte Biergarten bildete naturgemäß den Schwerpunkt des Bad Aiblinger Festgeschehens und war durchwegs – im Rahmen der Corona-Bestimmungen – sehr gut besucht.

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Claudia Fahrenschon kann keine exakten Angaben über die Gesamtbesucherzahl machen. „Es werden wohl im Durchschnitt rund 1000 Gäste pro Tag gewesen sein.“ Bei einem größeren Besucherandrang – nicht selten standen 50 bis 100 „Wiesnfans“ geduldig in der Schlange vor dem Eingang – wurden bei allen Antigen-Tests vorgenommen und mit regelmäßigen Kontrollgängen auch die vorgeschriebenen Abstände an den Tischen überwacht.

„Alles ist friedlich verlaufen“ konstatiert die „Chefin“, die auch auf die Durchführung des Fronleichnamsgottesdienstes der Pfarrei Mariä Himmelfahrt auf der Pfingstfestbühne hinwies.

Griabig - ob mit oder ohne Zelt

Aus der „Hitliste“ der konsumierten flüssigen und festen kulinarischen Angebote ragten Bier und Hendl deutlich hervor. „Man hatte fast den Eindruck, dass die Leute ein ganzes Jahr lang weder Bier noch Hendl bekommen haben“, stellte die Festwirtin schmunzelnd fest. „Die Gäste haben gesagt: Das ist unser Aiblinger Pfingstfest, da ist es super griabig – ob mit oder ohne Bierzelt“, berichtete sie und ergänzte: „Das Griabige ist auch dadurch zum Ausdruck gekommen, dass fast alle Besucher in Tracht erschienen sind“.

Personal freut sich, dass es wieder arbeiten kann

Doch nicht nur die Gäste hätten sich über das Pfingstfest gefreut, sondern auch das Personal. „Unsere rund 35 Mitarbeiter waren froh, wieder ihren Beruf ausüben und Geld zu verdienen zu können.“ Musikalisch bestens unterhalten wurden die Festbesucher abwechselnd von der „Dreder Musi“, der „Willinger Musi“, den „Hinterberger Musikanten“ und der „Harthauser Musi“, die alle ihre vielbeklatschten „open air“-Musikproben abhielten.

Trotz der erfolgreichen Bilanz des Festes blickt Claudia Fahrenschon bereits ins Jahr 2022: „Wir hoffen, dass unsere Gäste im nächsten Jahr wieder zum traditionellen Pfingstvolksfest kommen können – die Leute wollen feiern.“

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