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Premiere für „ADAC Maxlrain Classic“

In Bad Aibling kommen Oldtimerfans endlich wieder auf ihre Kosten

Vor dem Rennen gab es viele Oldtimer zu bewundern.
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Vor dem Rennen gab es viele Oldtimer zu bewundern.
  • VonWerner Stache
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Endlich wieder Oldtimer-Feeling in Bad Aibling und Umgebung: Nachdem die Corona-Pandemie zuletzt Absagen der „Bavaria Historic Rallye“ erzwang, folgte am Samstag (31. Juli) eine Premiere: die erste „ADAC Maxlrain Classic“. Dabei war die Veranstaltung auch eine Art Vorbereitung für das kommende Jahr.

Bad Aibling – 39 Teilnehmer gingen an den Start – 37 davon kamen in die Wertung. Die Distanz betrug 182,8 Kilometer. Die Strecke führte auf vielen kleinen Straßen durch das Mangfall- und das benachbarte Leitzachtal. „Im Prinzip glich die Strecke der Donnerstagsetappe der großen ‚Bavaria Historic‘“, erklärte Fritz Schadeck, Sport- und Tourenleiter des ADAC Südbayer n.

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Moderator Klaus Morhammer (links) lobt Tourenleiter Fritz Schadeck für über 33 Jahre ADAC-Tätigkeit.

Auf der Gesamtstrecke waren zahlreiche Messtellen eingerichtet. Zeitkontrollen, Durchfahrtskontrollen, Zielzeit-Messungen: Alles musste der Beifahrer in das mitgeführte Streckenbuch eintragen. Damit der Start auch für die Zuschauer interessant war, informierte Klaus Morhammer die Autofreunde über die Fahrzeugmodelle, Baujahre und PS der Autos. Die Startflagge winkte kein geringerer als der langjährige ADAC-Präsident August Markl, den Morhammer als „besten Präsidenten aller Zeiten“ bezeichnete.

Start macht Straßenwacht-Käfer

Als Erster auf die Strecke machte sich der gelbe ADAC-Straßenwacht-Käfer vom ADAC Team Südbayern mit Fritz Riedl und Andreas Spannbauer. Nach rund drei Stunden dröhnten die ersten Gefährte wieder Richtung Ziel gen Sportpark, wo Klaus Morhammer und Helmut Helmberger gewohnt routiniert und pointenreich kommentierten.

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Derweil tummelten sich bereits viele Besucher im Biergarten und auf dem Areal der „Oldie Night“ Dort fand abends auch die Siegerehrung statt.

Strenges Hygienekonzept

Ein strenges Hygienekonzept, analog der behördlichen Vorgaben, sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Tourenleiter Schadeck danktean dieser Stelle auch der Gesellschaft für Kur und Tourismus Bad Aibling für ihr Engagement. Sie hatte gemeinsam mit dem AMC Bad Aibling ein coronakonformes Konzept auf die Beine gestellt, das ermöglichte, die alten Boliden wieder in der Kurstadt zu bewundern. So verlief das Ereignis zwar in kleinerer Form als in den vergangenen Jahren, aber sicher.

Wettbewerb mit und ohne Zeitwertung

Die bisherigen Hygieneauflagen seien einfach zu hoch gewesen, um die „Bavaria Historic“ in diesem Jahr veranstalten zu können, lautete der Tenor der Verantwortlichen.

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Der Traum vieler Motorsportfreunde: ein Porsche Carrera Carrera, der in Bad Aibling zu sehen war.

Kurzentschlossen improvisierten sie und organisierten zwei abgespeckte Versionen des Rennens: die erste „Maxlrain Classic“ des ADAC mit Lichtschranken und Zeitwertung und die „Mangfall Classic“ des AMC ohne Zeitwertung, aber mit diversen Aufgaben auf der Strecke. Die erste „Maxlrain Classic“ zählte zudem für den „ADAC Classic Pokal Süd-West“.

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An die 80 Ehrenamtlichen waren eingebunden. Für Tourenleiter Schadek war es zugleich eine Übung für das kommende Jahr, in dem man unter allen Umständen wieder die „Bavaria Historic in Maxlrain“ austragen will.

Mitgliederschwund gegensteuern

Dennoch waren die jetzigen Veranstaltungen auch wichtig, weil sowohl Veranstaltungen als auch Mitglieder im Motorsport seit Beginn der Pandemie rückläufig seien. „Und dem muss man gegensteuern“, meinte Schadeck. „Wir freuen uns, dass wir die erste ‚ADAC Maxlrain Classic‘ als Ersatz für die an Fronleichnam ausgefallene ‚ADAC Bavaria Historic‘ organisieren und Oldtimer-Fans nun wieder das Bewegen ihrer Schmuckstücke im Rahmen einer Gleichmäßigkeitsfahrt ermöglichen können“, meinte Schadek, der schon seit über 33 Jahren beim ADAC Südbayern an vorderster Front steht.

Schmuckstücke aus der Nähe bestaunen

Vor dem Start konnten die Besucher natürlich auch wieder die geparkten Schmuckstücke bestaunen und aus nächster Nähe begutachten. Darunter den Hillmann Sports Tourer, Baujahr 1934, oder den berühmten Riley Monza, Baujahr 1935, das perfekte Vorkriegs-Rennauto. Aus dem Jahr 1948 war ein MG TC am Start, aber auch der Austin 10/4 Litchfield, Baujahr 1936. Aus dem Jahr 1954 stammte der Chevrolet 3100, der an die große amerikanische Autozeit erinnerte.

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