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„STOMP PERCUSSION“ AM BAD AIBLINGER GYMNASIUM

Bad Aibling: Musik mit Besen und Eimern

Die rund 25 Akteure der „Q 11“ boten ein originelles Rhythmusspektakel.
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Die rund 25 Akteure der „Q 11“ boten ein originelles Rhythmusspektakel.
  • VonJohann Baumann
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Jetzt sind Ferien, aber kurz vorher ging es am Bad Aiblinger Gymnasiusm noch ordentlich musikalisch zu: „Bis vor vor kurzem durfte in geschlossenen Räumen weder gesungen noch Blasmusik gespielt werden, es gab demzufolge auch keine Proben von Schulband, Chor, Orchester und Bigband.

Bad Aibling – Nur Solisten mit einem Musik-Abiturfach („Additum“) konnten üben“, erklärte Studiendirektorin Susanne Tutert von der Fachschaft Musik.

Doch das Vokalensemble Q 11 (Profilfach = Oberstufenchor) wollte sich damit nicht abfinden und setzte erhebliche Kreativität und Fantasie für das Projekt „Stomp Percussion“ ein. Inspirieren ließen sich die rund 25 Akteure von der Schlagwerk- und Tanz-Formation „Stomp“, vor gut 25 Jahren in Großbritannien gegründet von Luke Cresswell und Steve McNicholas.

Spezielle Schlagwerkinstrumente

Spezielle „Schlagwerkinstrumente“ wie beispielsweise verschiedene Besen, Eimer oder Flaschen, gepaart mit einer flotten Tanzchoreografie, sorgen dabei für ein originelles Rhythmusspektakel. Diese Vorgaben setzte das in vier Gruppen aufgeteilte Q 11-Ensemble in bestechender Weise um, wobei jeweils ein Corona-Bezug hergestellt wurde. So brachte das „Lebakaas“-Ensemble bei seinem Auftritt zunächst die zu Pandemie-Beginn herrschende Orientierungslosigkeit zum Ausdruck, um dann mit Handbesen und Mülleimern zu manifestieren: „Corona ist Müll“. Dass man Hygienemaßnahmen wie beispielsweise mit einem exzessiven Einsatz von Desinfektionsmitteln auch übertreiben kann, wurde bei „Ein Ausrutscher“ eindringlich dargestellt.

Es muss nicht alles perfekt sein

„Das alte Mühlrad“ nannte die dritte Gruppe ihre Performance und wollte damit ausdrücken: „Es muss nicht alles perfekt sein“. Den Abschluss der gelungenen „Stomp Percussion“ in der Aula, bei der weder interne noch externe Besucher zugelassen waren, bildete die Choreografie „Wirtshausgaudi“, die mit Stühlen und Trommelstäben bayerische Lebensfreude trotz Corona demonstrierte.

„Die Aufführung schreit nach Publikum“, stellte Tutert am Ende fest – diese Aussage kann kräftig unterstrichen werden. Anzumerken ist noch, dass alle Programmteile von den jeweiligen Gruppen eigenständig entworfen worden waren. Im Rahmen der Projektarbeit wurde zudem mit dem Titel „May it be“ eine virtuelle Aufnahme mit einzeln eingesungenen Stimmen erarbeitet.Johann Baumann

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