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Hitzige Diskussion im Bauausschuss

Bad Aibling: Mauer an Spazierweg erhitzt die Gemüter

Über die bis zu knapp drei Meter hohe Mauer inklusive Glasgeländer ärgerten sich die Mitglieder des Bauausschusses und forderten den Rückbau.
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Über die bis zu knapp drei Meter hohe Mauer inklusive Glasgeländer ärgerten sich die Mitglieder des Bauausschusses und forderten den Rückbau.
  • Ines Weinzierl
    VonInes Weinzierl
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Über eine Mauer am Spazierweg Martin-Luther-Hain wurde jetzt ordentlich diskutiert: Denn dieses als „Winkelstützmauer“ deklarierte Bauwerk ist den Mitgliedern des Bauausschusses ein Dorn im Auge.

Bad Aibling – Sogenannte Stützmauern kommen zum Einsatz, wenn das Gelände beispielsweise abschüssig ist und den Bau absichern sollen. Das sei bei dem Bau am Spazierweg nicht der Fall, sagte Anita Fuchs (Grüne) in der jüngsten Bauausschusssitzung. Und deshalb forderte sie auch einen Rückbau. Dem schloss sich die Mehrheit des Gremiums an und lehnte den Bauantrag auf die bereits errichtete Mauer ab (10:1). Bauamtsleiter Andreas Krämer fand den „Fall unmöglich“, Martina Thalmayr (Grüne) bezeichnete den Bau als „Betonmauer“ und Erwin Kühnel (CSU) bekam „die Krise“.

Errichtung bei der Stadt

„Da brauchen wir auch nichts mehr beraten, die Mauer muss weg“, sagte er im Hinblick auf einen der „schönsten Spazierwege in Bad Aibling“ (Fuchs). Denn der Besitzer hatte nachdem die Mauer stand, einen Bauantrag für die Errichtung bei der Stadt eingereicht. Allerdings erst nachdem die Bad Aiblinger Verwaltung das Landratsamt gebeten hatte, eine Baukontrolle durchzuführen. Diese Behörde wiederum erteilte dem Bauherrn die Auflage, einen Bauantrag zu stellen, was er jetzt tat. Der wurde aber eben jetzt abgelehnt. Krämer: „Das Landratsamt wird einschreiten, das ist ganz sicher.“

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