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ONLINE-PETITION FÜR GRÜNDERVATER

Bad Aibling: Kolpingfamilie will Heiligsprechung von Papst Johannes Paul II.

Stadtpfarrer Georg Neumaier (links) und Kolpingvorsitzeneder Franz Besel präsentieren das Plakat, mit dem für die Heiligsprechung von Adolph Kolping geworben wird.
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Stadtpfarrer Georg Neumaier (links) und Kolpingvorsitzeneder Franz Besel präsentieren das Plakat, mit dem für die Heiligsprechung von Adolph Kolping geworben wird.
  • Norbert Kotter
    VonNorbert Kotter
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Am 27. Oktober 2021 ist es 30 Jahre her, dass Papst Johannes Paul II. Adolph Kolping seliggesprochen hat. Der am 8. Dezember 1813 in Kerpen als Sohn eines Schäfers geborene katholische Sozialreformer ist der Gründervater der weltweit aktiven Kolpingbewegung.

Bad Aibling - Derzeit gibt es Kolpingfamilien in mehr als 60 Ländern der Welt, über 400.000 Mitglieder gehören ihnen an. Sie haben im Vorfeld des Jubiläums eine Online-Petition gestartet und setzen sich unter dem Motto „Kolping ist mir heilig“ für die Heiligsprechung des katholischen Priesters ein, der ursprünglich das Schuhmacher-Handwerk erlernt hatte.

Jugendliche erhalten Bildung

Auch die Bad Aiblinger Kolpingfamilie, die 259 Mitglieder zählt, trägt diese Initiative mit und will in den nächsten Wochen zahlreiche Unterstützer für die Heiligsprechung Kolpings finden. Stadtpfarrer Georg Neumaier, Präses der örtlichen Gemeinschaft, hofft auf eine rege Beteiligung an der Unterschriftenaktion – nicht nur seitens der Mitglieder. „Kolping ist mir heilig, weil er sich in seiner Zeit dafür einsetzte, dass Jugendliche Bildung erhalten und ihr Leben einen Sinn bekommt“, sagt Neumaier.

Der Grundstock für die Kolpingbewegung wurde in der Zeit gelegt, als Adolph Kolping Kaplan in Elberfeld war und den von Johann Gregor Breuer gegründeten katholischen Jünglingsverein kennenlernte, dessen Präses er 1847 wurde.

Bewältigung persönlicher Nöte

In diesem Zusammenschluss von Gleichgesinnten erkannte der Seelsorger ein geeignetes Mittel zur Bewältigung persönlicher Nöte und gründete am 6. Mai 1849 den ersten Gesellenverein in Deutschland. „Adolph Kolping wurde seliggesprochen, weil er völlig zurecht als ein Sozialreformer der ersten Stunde und Wegbereiter der katholischen Soziallehre gilt. Er hat es verdient, jetzt heiliggesprochen zu werden. Deswegen unterstützen wir die Petition“, betont der Bad Aiblinger Kolpingvorsitzende Franz Besel. Wer die Petition mit seiner Unterschrift unterstützen möchte, kann dies unter www.petition-kolping.com tun.

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