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Gemeinschaft an Weihnachten

Keine Einsamkeit am Heiligen Abend: Bad Aiblinger Weihnachtsstube öffnet wieder ihre Türen

Das Seniorentaxi fährt am Heiligen Abend für die Besucher der Weihnachtsstube kostenlos. Darüber freuen sich (von links) Kolpingvorsitzender Franz Besel, Seniorenreferent Dieter Bräunlich, Besels Stellvertreter Norbert Kotter, Weihnachtsstuben-Initiatorin Astrid Kotter, Hamit Syla vom Taxiunternehmen Wendelstein und Bürgermeister Stephan Schlier, der heuer erstmals Schirmherr der Veranstaltung ist.
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Das Seniorentaxi fährt am Heiligen Abend für die Besucher der Weihnachtsstube kostenlos. Darüber freuen sich (von links) Kolpingvorsitzender Franz Besel, Seniorenreferent Dieter Bräunlich, Besels Stellvertreter Norbert Kotter, Weihnachtsstuben-Initiatorin Astrid Kotter, Hamit Syla vom Taxiunternehmen Wendelstein und Bürgermeister Stephan Schlier, der heuer erstmals Schirmherr der Veranstaltung ist.
  • Norbert Kotter
    VonNorbert Kotter
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Nach zwei Jahren coronabedingter Zwangspause öffnet heuer die Bad Aiblinger Weihnachtsstube am Heiligen Abend wieder ihre Pforten. Initiatorin Astrid Kotter und ihr Team stecken schon mitten in den Vorbereitungen.

Bad Aibling – „Ich bin allen Helfern, allen voran Astrid Kotter, dankbar, dass sie diese Einrichtung ermöglichen und an Weihnachten Freude und Gemeinschaft schenken“, sagt Bürgermeister Stephan Schlier. Die Weihnachtsstube gehöre in Bad Aibling mittlerweile fest zum Jahresablauf und sei nicht mehr wegzudenken, so der Rathauschef. Für ihn war es deshalb keine Frage, die Tradition seines Amtsvorgängers Felix Schwaller fortzusetzen und die Schirmherrschaft für die Veranstaltung zu übernehmen. „Das ist für mich eine Selbstverständlichkeit und Ehre“, so Schlier. Die Stadt Bad Aibling stiftet auch heuer wieder den Christbaum.

Angebot ist überkonfessionell

Unter dem Dach der Kolpingfamilie soll das Angebot auch heuer eine breite Zielgruppe ansprechen. Die Weihnachtsstube steht für Alleinstehende ebenso offen wie für Jugendliche, Alleinerziehende, Geschiedene oder Ehepaare¨– gerne auch mit Kindern –, die am Heiligen Abend Gemeinschaft suchen. Astrid Kotter betont vor allem auch den konfessionsübergreifenden Charakter der Weihnachtsstube, zu der auch Leute eingeladen sind, die der Kirche fernstehen. „Wir sind für alle da, die bei uns Weihnachtsfreude und Geborgenheit finden wollen“, so Astrid Kotter.

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Sie ist nicht nur für die Unterstützung des Bürgermeisters und von Pfarrer Georg Neumaier sehr dankbar, der den Saal des Pfarrheims St. Georg für diesen Zweck wieder kostenlos zur Verfügung stellt. Es seien viele helfende Hände, die zum Gelingen beitrügen. „Ohne die geht es nicht“, bekennt die Initiatorin freimütig. Zu den Unterstützern zählen neben Bedien- und Küchenpersonal unter anderem auch heuer einige Hausfrauen, die Plätzchen backen oder Salate machen. Dazu gehören auch heuer wieder zwei „Altbekannte“, die sich um die Programmgestaltung kümmern: Ludwig Englmeier, der mit seiner Zither weihnachtliche Weisen spielt, und Georg Rechenauer, der besinnliche und auch lustige Geschichten vorträgt, die zur Weihnachtszeit passen.

Bei Bedarf kommt das Taxi

Bad Aiblings Seniorenreferent Dieter Bräunlich rührt nicht nur kräftig die Werbetrommel für die Veranstaltung, er hat mit dem Taxiunternehmen Wendelstein GmbH in Bad Aibling auch vereinbart, dass alle Besucher bei Bedarf kostenlos zur Weihnachtsstube gefahren und auch wieder unentgeltlich nach Hause gebracht werden. „Es ist für uns selbstverständlich, dass wir wieder mit dabei sind. Das ist eine wirklich gute Sache“, sagt Hamit Syla vom Taxiunternehmen. Da befindet er sich auf einer Linie mit Bräunlich, der die Weihnachtstube als „eine unverzichtbare Einrichtung“ sieht. „Das eingespielte Team garantiert wieder einen wunderbaren Abend für alle Einsamen“, ist der Seniorenreferent überzeugt.

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Zur Tradition der Weihnachtsstube gehört auch in diesem Jahr, dass alle Besucher kostenlos bewirtet werden und ein kleines Weihnachtsgeschenk erhalten. Sie öffnet am Heiligen Abend um 17 Uhr ihre Pforten, der offizielle Teil beginnt gegen 17.30 Uhr nach dem Totengedenken am Friedhof. Etwa gegen 22 Uhr geht die Feier zu Ende.

Wer will, kann vorher zur Seniorenmette gehen oder nach dem Ende der Veranstaltung die Christmette in der benachbarten Georgkirche besuchen. Kolpingvorsitzender Franz Besel findet, dass es gerade in dieser schwierigen Zeit besonders wichtig ist, „allen Menschen, die zu uns kommen, einen schönen und ungetrübten Heiligen Abend zu bieten“.

Anmeldungbei Astrid Kotter

Grundsätzlich kann jeder, der Interesse hat, spontan zur zur Weihnachtsstube kommen. Um die organisatorische Vorbereitung zu erleichtern und die benötigten Taxifahrten bereits im Vorfeld organisieren zu können, bittet Astrid Kotter jedoch alle Interessen darum, sich möglichst frühzeitig bei ihr unter der Telefonnummer 08061/2551 zu melden (gegebenenfalls unter Angabe von Name und Telefonnummer auf Anrufbeantworter sprechen, Rückruf erfolgt). Sie erteilt bei Rückfragen auch nähere Auskünfte zum Verlauf der Veranstaltung.

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