Regenbogenforellen und Karpfen

Bad Aibling: „Petri Heil“ am Irlachweiher - „Schwimmende Bewohner“ abgefischt

Mit ihren Keschern holten Christian Hilz (rechts) und Robert Brandmayer das schwimmende „Weiher-Personal“ an Land.  Baumann
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Mit ihren Keschern holten Christian Hilz (rechts) und Robert Brandmayer das schwimmende „Weiher-Personal“ an Land. Baumann
  • vonJohann Baumann
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Nachdem das Team der Stadtgärtner von Bad Aibling den Kurpark winterfest gemacht hatte, stand dort als letzte saisonale Aktion noch das Abfischen des Irlachweihers auf dem Programm.

Bad Aibling – Dazu wurde zunächst der Abfluss zur benachbarten Glonn geöffnet, der Weiher weitgehend entleert und auch der Springbrunnen stillgelegt.

Dann machte sich die „Fischer-Crew“ mit ihren Keschern an die Arbeit und holten die „schwimmenden Weiher-Bewohner“ an Land. Dort wurden sie in Frischwasserbecken auf einen Lkw umgeladen. Die stattliche Beute betrug rund 250 Regenbogenforellen und etwa 40 Karpfen.

Durch den mit Keschern gesicherten Abfluss wird der Weiher in die Glonn entleert.

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Traditionelles Fischessen fällt aus

Letztere werden normalerweise beim traditionellen Fischessen des Aiblinger Stadtrats verspeist, das heuer allerdings wegen der Corona-Pandemie ausfallen muss.

In den Winterschlaf geschickt wurde der Springbrunnen.

Bis über die weitere Verwendung der „Fisch-Ernte“ entschieden wird, verbringen die Schuppentiere ihren Lebensabend in den Gewässern eines Fischzuchtbetriebs. Geleitet wurde die erfolgreiche kollektive „Petri Heil“-Aktion vom Stadtgärtner-Chef (und stellvertretendem Bauhofleiter) Andreas Arnold und vom Fischereibeauftragten der Stadt Bad Aibling, Hans Rieder.

Der „Kurpark-See“ wurde anschließend mittels Pumpen wieder mit dem Wasser aus der Glonn befüllt, damit im Winter die Eisstockschützen ihrem schwungvollen Hobby nachgehen können.

Im kommenden Frühjahr wird der Weiher dann mit einem neuen Fischbesatz bestückt – vielleicht kann das Fischessen des Stadtrats 2021 ja wieder stattfinden.

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