Bad Aibling: Hygienekonzept auch am Friedhof

Die Stadt Bad Aibling hat bereits frühzeitig in der Corona-Pandemie ein standortspezifisches Schutz- und Hygienekonzept für den städtischen Friedhof und die Aussegnungshallen aufgestellt.

Bad Aibling – Sie gelten weiterhin und in der aktuellen Phase ganz besonders. Oberstes Gebot ist dabei die Einhaltung der Mindestabstandsregel von zwei Metern zwischen Personen in den Aussegnungshallen und 1,50 Metern im Friedhofsbereich.

In der Aussegnungshalle ist die Zahl der Trauergäste auf zehn Personen im städtischen Friedhof der Stadt Bad Aibling und 100 Personen im Friedhofsbereich (Außenbereich) einzugrenzen. Es gilt der Ausschluss der Teilnahme an Verabschiedungen und Beisetzungen für Personen mit Kontakt zu COVID-19-Fällen in den letzten 14 Tagen und für Personen mit unspezifischen Allgemeinsymptomen und respiratorischen Symptomen jeder Schwere.

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Für die Trauergäste stehen Waschgelegenheiten, Flüssigseife und Einmalhandtücher in den Toilettenanlagen zur Verfügung. Gegen Personen, die die Vorschriften nicht einhalten, wird konsequent vom Hausrecht Gebrauch gemacht, so die Stadtverwaltung.

Die Nichteinhaltung der Mindestabstandsregel ist nur Personen gestattet, die im eigenen Hausstand leben. In Gebäuden besteht Maskenpflicht, auf dem Friedhofsgelände ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen. Die Türen von Aussegnungshalle und Leichenhaus müssen während der Trauerfeier geöffnet bleiben um ein Anfassen der Türen durch die Trauernden zu vermeiden. Mikrofone sind lediglich von einer Person zu benutzen und anschließend zu desinfizieren. Der Bestatter stellt sicher, dass die Zugangsbegrenzungen einer Aussegnungshalle nicht überschritten und die Abstandsregeln eingehalten werden.

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