Bad Aibling: Hausmeisterin Stephanie Wunsch verabschiedet

Stießen mit Stephanie Wunsch auf ihren Ruhestand an: Bürgermeister Stephan Schlier, Albert Binsteiner, Vertreter des Fachbereichsleiters, und Personalratsvertreter Sebastian Siersch (von rechts .
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Stießen mit Stephanie Wunsch auf ihren Ruhestand an: Bürgermeister Stephan Schlier, Albert Binsteiner, Vertreter des Fachbereichsleiters, und Personalratsvertreter Sebastian Siersch (von rechts .

Normalerweise heißt es bei Paaren meistens „Ladies first“, doch beim Renteneintritt von Anton und Stephanie Wunsch verlief es umgekehrt: Erst nach ihrem Mann konnte die Hausmeisterin in den Ruhstand gehen. Jetzt wurde sie von Bürgermeister Stephan Schlier verabschiedet.

Von Johann Baumann

Bad Aibling – Während Anton Wunsch bereits vor genau vier Monaten als Hausmeister der St. Georg-Grund und Mittelschule in den Ruhestand trat, erlebte seine Frau und „Hausmeister-Partnerin“ noch den Umzug in die „Container-Schule“.

Zum Mittwoch, 30. September, hat jetzt auch sie das Rentenalter erreicht und wurde von Bürgermeister Stephan Schlier bei einer kleinen Feier in seinem Amtszimmer, Am Klafferer, verabschiedet. Mit dabei waren auch Albert Binsteiner als Vertreter des zuständigen Fachbereichsleiters Martin Haas und Sebastian Siersch als Vertreter des Personalrats.

„Schade, dass Sie in den Ruhestand gehen, aber schön, dass für Sie was Neues kommt“ erklärte der Rathaus-Chef.

Seit dem Jahr 1984 war Stephanie Wunsch zusammen mit ihrem Mann an der Schule tätig. Der Bürgermeister würdigte die Leistung der scheidenden Mitarbeiterin, die am Schluss wegen des Umzugs „unter erschwerten Bedingungen“ gearbeitet habe. „Sie waren in ihrer ganzen Dienstzeit unwahrscheinlich zuverlässig, vielen Dank für die 36 Jahre“ betonte das Stadtoberhaupt, der zum Abschied alles Gute wünschte und ebenso ein Geschenk überreichte wie der Personalratsvertreter.

Die frischgebackene Rentnerin hatte als Einstieg in den Ruhestand eigentlich Reisepläne geschmiedet, die aber wegen Corona derzeit ins Wasser fallen. „Dafür kann ich mich jetzt mehr meiner zehn Monate alten Enkelin widmen und damit meine Tochter entlasten“ freute sie sich.

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